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Die Kasachin schied überraschend aus. © ANSA / ADAM VAUGHAN

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Die Kasachin schied überraschend aus. © ANSA / ADAM VAUGHAN

Paukenschlag in Wimbledon: Top-Favoritin fliegt raus

Elena Rybakina ist in Wimbledon überraschend früh gescheitert. Die frühere Siegerin und aktuelle Nummer 2 der Welt musste sich in der 3. Runde klar geschlagen geben. Dahingegen tat sich Jasmine Paolini am Samstag spielend leicht.

Elise Mertens (WTA 27) hat am Samstag für die bislang größte Überraschung im Damenbewerb von Wimbledon gesorgt. Die Belgierin setzte sich gegen die an Nummer 2 gesetzte Elena Rybakina mit 7:6(4), 6:1 durch und zog damit ins Achtelfinale ein. Für Rybakina, die 2022 im All England Club triumphiert hatte, ist das Turnier damit bereits in der 3. Runde beendet – wie schon im Vorjahr.


Dabei begann die Partie auf Court No. 1 zunächst völlig offen. Mertens erwischte den besseren Start und nahm Rybakina im ersten Satz gleich zweimal den Aufschlag ab. Die Kasachin kämpfte sich aber beide Male zurück und rettete sich in den Tiebreak. Dort behielt Mertens die Nerven und holte sich den ersten Durchgang mit 7:4. Danach kippte das Match endgültig auf die Seite der Belgierin. Rybakina verlor zunehmend die Kontrolle über ihre Schläge, während Mertens immer sicherer wurde. Die 30-Jährige gewann die letzten fünf Games in Folge und machte den Coup nach rund eineinhalb Stunden perfekt.

Die Belgierin zog in die vierte Runde ein. © ANSA / ADAM VAUGHAN

Die Belgierin zog in die vierte Runde ein. © ANSA / ADAM VAUGHAN


Für Rybakina ist die Niederlage ein herber Rückschlag. Nach ihrem Triumph bei den Australian Open hatte sie in Wimbledon auf ihren zweiten Titel gehofft, zudem hätte sie im Kampf um die Weltranglistenführung weiter Druck auf Aryna Sabalenka ausüben können. Doch schon vor dem Turnier hatte sich angedeutet, dass die Form auf Rasen nicht stimmt: In Queen’s und Berlin war Rybakina jeweils früh gescheitert. Mertens hingegen steht zum vierten Mal in ihrer Karriere im Wimbledon-Achtelfinale. Dort trifft die Belgierin nun auf Marie Bouzkova. Die Tschechin setzte sich zuvor in einem Marathon-Match gegen Liudmila Samsonova mit 4:6, 7:6(3), 6:4 durch.

Paolini fegt Sakkari vom Platz

Jasmine Paolini (WTA 17) hat hingegen ein starkes Ausrufezeichen gesetzt. Die Italienerin ließ am Samstag Maria Sakkari (WTA 43) keine Chance und setzte sich nach nur 1:05 Stunden klar mit 6:1, 6:2 durch. Für die Azzurra ist es bereits das sechste Grand-Slam-Achtelfinale ihrer Karriere – und das zweite in Wimbledon.

Jasmine Paolini hatte keine Mühe. © APA/afp / KIRILL KUDRYAVTSEV

Jasmine Paolini hatte keine Mühe. © APA/afp / KIRILL KUDRYAVTSEV


Paolini überzeugte vor allem mit starkem Returnspiel, viel Tiefe und kluger Variation. Sakkari fand dagegen nie wirklich in die Partie und leistete sich zu viele Fehler. Mit 83 Prozent gewonnener Punkte nach dem ersten Aufschlag und nur zwei abgewehrten Breakbällen zeigte Paolini eine beinahe makellose Leistung.

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