
Jannik Sinner hat die Australian Open zwei Mal gewonnen. © AFP / DAVID GRAY
Peinlicher Sinner-Fehler: Turnierdirektor blamiert sich
Jannik Sinner macht derzeit eine schwere Zeit durch und hat sein Tennisjahr 2026 verletzungsbedingt beendet. Nun leistet sich auch noch ein Turnierdirektor einen peinlichen Ausrutscher.
08. Oktober 2026

Von:
Thomas Debelyak
Die Australian Open sind eines der vier größten Tennisturniere der Welt. Ein Turnier, das Jannik Sinner – die Nummer 1 der Welt – bislang zwei Mal gewinnen konnte. Man könnte also meinen, dass der Pusterer auch den Menschen in Down Under ein Begriff ist. Vor allem sollte der Sextner aber dem Turnierdirektor der Australian Open bekannt sein. Doch das ist offenbar nicht so ganz der Fall.
Andrew Abdo ist seit Kurzem nicht nur der Geschäftsführer von Tennis Australia, sondern auch des Grand-Slam-Turniers in Melbourne. Der ehemalige Rugby-League-Manager übernahm das Amt vom beliebten Craig Tiley. Bei seiner Antrittsrede am Donnerstag unterlief Abdo jedoch ein peinlicher Fehler: Er bezeichnete den besten Tennisspieler der Welt nämlich als „Jacob Sinner“. „Ich freue mich darauf, Champions wie Jacob Sinner zu sehen“, sagte der neue Boss bei seiner Rede.
Andrew Abdo, neuer Turnierdirektor der Australian Open. © AFP / WILLIAM WEST
Nach der Veranstaltung ruderte Abdo zwar zurück und erklärte gegenüber Journalisten, dass er natürlich wisse, dass es Jannik Sinner sei. Da war er jedoch schon ins Fettnäpfchen getreten – und musste einiges an Spott einstecken.
Eine Idee sorgt für Ärger
Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass Abdo in seiner bislang kurzen Amtszeit für Wirbel gesorgt hat. Im September brachte er bei einer Konferenz die Möglichkeit ins Spiel, die Grand-Slam-Turniere von Best-of-Five auf Best-of-Three zu verkürzen. Die Idee sorgte bei den Tennis-Traditionalisten umgehend für heftige Kritik. Auch die Australian Open reagierten daraufhin in den sozialen Medien mit der Klarstellung: „Fünf-Satz-Tennis bleibt bestehen.“Profil bearbeiten
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