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Riccardo Piatti (links) und Jannik Sinner gehen seit Februar getrennte Wege. © Felice Calabro'

Piatti und die Sinner-Trennung: „Bin glücklich für ihn“

Es war eine Nachricht, die zu Beginn des Jahres die Tennis-Welt in Italien ordentlich durchgerüttelt hat. Trainer-Guru Riccardo Piatti und sein Musterschützling Jannik Sinner haben sich getrennt. Jetzt spricht der Coach darüber.

Böses Blut zwischen Jannik Sinner und Riccardo Piatti? Das gibt es offenbar nicht. Die Trennung des Südtirolers und des prominenten Tennis-Lehrers aus Como sorgte Anfang Februar zwar für mächtig Aufsehen, doch im Stile zweier Profis gingen die beiden erstaunlich geräuschlos auseinander. Nun hat sich Piatti zu dieser einschneidenden Veränderung geäußert.


„Ich bin froh, dass Jannik diese Entscheidung getroffen hat“, sagt der Tennis-Guru im Interview mit Radio Montecarlo. „Ich habe meine Philosophie, meine Methoden. Wenn jemand bei mir bleiben möchte, muss er das akzeptieren. Wenn du aber mit 20 Jahren Lust hast, neue Wege zu erkunden, dann gehört das zum Leben dazu.“

Der Sohn-Vergleich
Piatti weiter: „Natürlich, Jannik war Teil der Familie, aber es ist kein Muss, ständig bei der Familie zu bleiben. Die Söhne treffen oft die Entscheidung, ins Ausland studieren zu gehen, dann sind sie weg. Wenn sie aber bleiben, dann müssen sie meine Methoden befolgen.“

Klingt also nicht nach einem zerrütteten Verhältnis zwischen Sinner und Piatti. Der 20-jährige Sextner wird bekanntlich seit Mitte Februar von Simone Vagnozzi trainiert und möchte mit diesem Trainer den nächsten Schritt machen. Zuvor war er für acht Jahre von Erfolgscoach Piatti betreut und an die Weltspitze geführt worden.

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