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Jannik Sinner will in Rom angreifen. © ANSA / SEBASTIEN NOGIER

Pikante Auslosung: In Rom schaut alles auf Jannik Sinner

Jannik Sinner wird in der kommenden Woche beim Masters-1000-Turnier in Rom aufschlagen. In der ersten Runde hat der Sextner einen machbaren Gegner, dafür könnte es in der zweiten Runde richtig brisant werden.

Die „Internazionali d’Italia“ sind eines der populärsten Tennis-Turniere der Welt. Manch einer spricht sogar vom fünften Grand-Slam-Turnier, wenn der gelbe Filzball über die rote Asche des Foro Italico im Herzen Roms flitzt. Dementsprechend groß ist und wird der Trubel um Jannik Sinner sein. Der Sextner, aktuell die Nummer 12 der Welt, ist aufgrund der verletzungsbedingten Pause von Matteo Berrettini der am höchsten gerankte Azzurro, eine einzigartige Atmosphäre ist bei seinen Matches garantiert.


In der ersten Runde trifft Sinner auf Pedro Martinez. Der spanische Sandplatzspezialist ist für den Südtiroler ein Unbekannter, denn die beiden haben bisher noch nie gegeneinander gespielt. Unterschätzt werden darf die Nummer 44 der Welt jedoch auf keinen Fall, denn vor wenigen Wochen zog Martinez ins Finale des ATP-250-Turniers in Chile ein. Auf roter Asche ist mit dem 25-Jährigen aus Alzira also zu rechnen. Sinner ist nach seinem chancenlosen Auftritt in Madrid gegen Félix Auger-Aliassime dagegen auf Wiedergutmachung aus.

In Runde 2 würde ein Top-Duell warten
Schon jetzt steht fest: Sollte Sinner diese erste, machbare Hürde überspringen, dann wartet in Runde 2 ein wahres Top-Duell. Dann trifft der 20-jährige Pusterer nämlich auf den Sieger des Duells Dominic Thiem gegen Fabio Fognini. Beide Spieler brauchen nicht vorgestellt werden: Thiem hat 2020 die US-Open gewonnen, kämpft seitdem aber mit einer zähen Handverletzung, die ihn im ATP-Ranking auf Position 91 zurückgespült haben. Und Fognini gilt als einer der begabtesten, aber auch exzentrischsten Profis auf der Tour, ein Derby der beiden Azzurri wäre hochinteressant und -brisant.

In Runde 3 könnte dann der russische Top-Star Andrey Rublev warten – doch daran will Jannik Sinner keine Gedanken verschwenden. Der Sextner, dessen Stern in Rom 2019 so richtig aufgegangen ist, konzentriert sich voll und ganz auf seine Erstrundenaufgabe gegen Martinez, die er vor voller Hütte und mit tausenden Fans im Rücken meistern will. Das Match steigt Anfang kommender Woche, wann genau, ist noch nicht klar.

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