
Alexander Zverev ist der Favorit auf den Sieg bei Roland Garros. © APA/afp / THOMAS SAMSON
Plötzlich Topfavorit: Zverev lässt sich nicht locken
Auch bei der x-ten Nachfrage zu seiner plötzlich haushohen Favoritenrolle bei den French Open ließ sich Alexander Zverev nicht locken.
30. Mai 2026
Von: dpa/sn
„Ich weiß nicht, wie oft ich das jetzt noch sagen soll. Ich spiele gegen Frenkie de Jong – und der Rest interessiert mich nicht“, sagte der deutsche Tennisstar. Dass er dabei den Vornamen seines Achtelfinalgegners Jesper de Jong mit dem des niederländischen Fußballprofis verwechselte, könnte der Uhrzeit geschuldet gewesen sein.
Denn erst um nach halb zwei in der Nacht trat er in Badeschlappen vor die Presse, um über sein 6:4, 6:3, 5:7, 6:2 im Drittrundenmatch gegen den Franzosen Quentin Halys zu sprechen. Und über das verrückte Favoritensterben bei den French Open.
Tür zum Titel weit offen
Zverev ist nun der heißeste Anwärter auf den Titel in diesem Jahr in Roland Garros, nachdem am Freitag auch Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic ausgeschieden war. Von den Top-Fünf der Weltrangliste ist nur noch Zverev vertreten, die Tür zum so lange ersehnten ersten Grand-Slam-Turniersieg steht damit weit offen. Doch darüber wollte er noch nicht reden. „Ich muss mich auf das konzentrieren, was ich beeinflussen kann – und das sind meine Matches“, sagte Zverev.Im Achtelfinale trifft der Hamburger auf de Jong. Der Niederländer war in der Qualifikation eigentlich schon gescheitert, bekam aber als sogenannter Lucky Loser einen Startplatz im Hauptfeld, wo er mit starken Auftritten überzeugte.
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