
Patrick Prader schrieb Geschichte. © Plopp
Prader schreibt Fedelux-Geschichte
Der 40-Jährige gewinnt das Memorial Federico Luzzi zum dritten Mal und ist damit alleiniger Rekordsieger. Gemeinsam mit Daniel Zimmermann dominiert er die Jubiläumsausgabe in Welsberg.
16. August 2026
Von: pm
Patrick Prader hat es geschafft. Der 40-Jährige ist der erste dreifache Sieger des Memorial Federico Luzzi. Gemeinsam mit Daniel Zimmermann gewann er am Sonntag die 15. Auflage des prestigeträchtigen Benefiz-Doppelturniers in Welsberg.
Das Endspiel war eine klare Angelegenheit. Prader und Zimmermann besiegten die topgesetzten Manuel Plunger und Tobias Kirchlechner mit 6:3, 6:2. Das Duo des ASV Partschins bestimmte die Partie. Von Beginn an. Konzentriert. Souverän. Ohne eine echte Schwächephase.
Es war der passende Abschluss eines beeindruckenden Turniers. Prader und Zimmermann in drei Partien gaben in ihren vier Partien lediglich 14 Games ab. Im Halbfinale ließen sie auch den Welsberg-Stammgästen Luca Serena und Andrea Barone beim 6:2, 6:3 kaum eine Chance. Im Finale folgte die nächste Machtdemonstration. Überlegener kann man ein solches Turnier kaum gewinnen.
Drei Titel mit drei Partnern
Für Prader war es ein besonderer Triumph. Der ehemalige Weltranglisten-714. hatte das Fedelux bereits 2017 mit Alexander Hornof und 2019 mit Daniel Gitzl gewonnen. Nun folgte der dritte Streich. Diesmal an der Seite von Daniel Zimmermann.Drei Titel. Drei verschiedene Partner. Das hat in Welsberg noch niemand geschafft. Ausgerechnet bei der 15. Jubiläumsausgabe setzte sich Prader damit an die Spitze der Ehrentafel. Zuvor hatte er sich den Rekord mit Manfred Fellin geteilt. Fellin war in Welsberg zweimal angetreten. Und hatte zweimal gewonnen. 2023 mit Cristian Javier Rodriguez Guzman. Im vergangenen Jahr mit Jacob Nicolussi. Diese makellose Bilanz ist nun Geschichte.
Plunger leistet unfreiwillig Schützenhilfe
Den Weg zum alleinigen Rekord ebneten Prader ausgerechnet seine späteren Finalgegner. Manuel Plunger und Tobias Kirchlechner warfen im Halbfinale die Titelverteidiger Fellin und Nicolussi aus dem Bewerb. Der erste Satz ging klar mit 6:2 an die topgesetzte Paarung. Im zweiten Durchgang wurde es enger. Plunger und Kirchlechner behielten aber auch im Tiebreak die Nerven und siegten mit 7:6(5).Damit war Fellins Traum vom dritten Titel beendet. Prader hatte seine große Chance. Und er nutzte sie. Im Finale konnten Plunger und Kirchlechner die späteren Sieger nur phasenweise fordern. Prader und Zimmermann spielten abgeklärt. Sie returnierten stark. Sie ließen am Netz wenig zu. Nach zwei Sätzen stand der historische Erfolg fest. Fellin und Nicolussi sicherten sich zumindest noch Rang drei. Im kleinen Finale besiegten sie Luca Serena und Andrea Barone deutlich mit 6:3, 6:0.
Damit endete eine würdige Jubiläumsausgabe. Mit hochklassigem Doppeltennis. Mit starken Paarungen. Und mit einem Rekord, der erstmals nur einem Spieler gehört. Patrick Prader ist der neue Fedelux-König von Welsberg.
Die Ergebnisse
ViertelfinaleManuel Plunger/Tobias Kirchlechner – Egon Taschler/Gabriel Moroder 6:3, 4:6, 10:4
Jacob Nicolussi/Manfred Fellin – Leonardo Penasa/Hannes Christanell 7:5, 6:3
Daniel Zimmermann/Patrick Prader – Federico Masetti/Tommaso Spelta 6:2, 6:2
Luca Serena/Andrea Barone – Guido Plebani/Marco Favetti 6:1, 6:0
Halbfinale
Manuel Plunger/Tobias Kirchlechner – Jacob Nicolussi/Manfred Fellin 6:2, 7:6(5)
Daniel Zimmermann/Patrick Prader – Luca Serena/Andrea Barone 6:2, 6:3
Finale
Daniel Zimmermann/Patrick Prader – Manuel Plunger/Tobias Kirchlechner 6:3, 6:2
Kleines Finale
Jacob Nicolussi/Manfred Fellin – Luca Serena/Andrea Barone 6:3, 6:0
Die Ehrentafel
2012: Simon Berger/Philipp Holzer
2013: Gabrieli/Liviero
2014: Gabrieli/Todesco
2015: Crugnola/Borroni
2016: Capodimonte/Ercolani
2017: Patrick Prader/Alexander Hornof
2018: Bertolini/Bortolotti
2019: Patrick Prader/Daniel Gitzl
2020: Egon Taschler/Thomas Berger
2021: Matthias Wolf/Alexander Weis
2022: Marco Speronello/Motti
2023: Manfred Fellin/Cristian Javier Rodriguez Guzman
2024: Lorenzo Favero/Paolo Benincá
2025: Manfred Fellin/Jacob Nicolussi
2026: Patrick Prader/Daniel Zimmermann
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