
Jannik Sinner ist eine Runde weiter. © APA/afp / KARIM JAAFAR
Problemloser Sieg: Der Sinner-Express rollt wieder
Jannik Sinner ist perfekt in das ATP-500-Turnier von Doha gestartet. Einen unangenehmen Gegner fegte der Südtiroler am Montag in 70 Minuten vom Platz.
16. Februar 2026
Von: leo
Über zwei Wochen nach seinem bitteren Aus bei den Australian Open kehrte Jannik Sinner auf die große Bühne zurück. Ein schwereres Los hätte der 24-Jährige dabei kaum erwischen können. Denn Tomas Machac ist in Doha der am höchstklassierte, nicht gesetzte Spieler. Im März des letzten Jahres bekleidete er den 20. Rang, darüber hinaus gewann er 2026 schon einen Titel. Vor den Australian Open stemmte er die Trophäe beim 250er-Turnier von Adelaide in die Höhe. Von all diesen Zahlen blieb der Sextner unbeeindruckt – 6:1, 6:4 hieß es am Ende.
Der Schützling von Simone Vagnozzi und Darren Cahill stellte seine Absichten sofort klar. Bei eigenem Aufschlag ließ Sinner nichts zu, während er den Tschechen in dessen Servicegames stark unter Druck setzte. Punktgenaue Returns, druckvolle Grundschläge und atemberaubende Defensivkünste des Südtirolers führten dazu, dass Machac – im Bestreben, aggressiv zu agieren – eine Unzahl an Fehlern anhäufte. Sinner hingegen spielte praktisch fehlerlos. Zwei Breaks und das schnelle 6:1 nach weniger als einer halben Stunde waren die logische Konsequenz. Insgesamt machte Machac im ersten Satz nur elf (!) Punkte.
Machac hält besser dagegen
Dass es angesichts der Klasse des Gegners nicht so weitergehen konnte, wusste auch Sinner. Und tatsächlich begann Machac, im zweiten Satz deutlich besser zu spielen. Er erhöhte die Geschwindigkeit seiner Schläge, hielt auf alles drauf und gewann so etliche Punkte auf spektakuläre Art und Weise. Das Aufbäumen dauerte aber nur vier Games. Nachdem Machac beim Stand von 2:2 schon mit 30:0 führte, musste er das Break hinnehmen. Dieses leitete der Favorit mit einem grandiosen Return ein.Die Gegenwehr des Tschechen war danach gebrochen, da er bei Sinners Service nicht den Hauch einer Chance hatte. Kein Wunder, schließlich brachte der Weltranglistenzweite über 70 Prozent seiner ersten Aufschläge ins Feld. Zwar machte der 25-Jährige beim Stand von 3:5 noch drei Matchbälle zunichte, Sinner entglitt der glatte Sieg aber nicht mehr.
Der Sinner-Gegner im Achtelfinale ist schon bekannt: Alexei Popyrin (ATP 53). Der Australier schlug zum Auftakt den katarischen Wildcard-Spieler Mubarak Shannan Zayid, der kein offizielles Ranking hat, mit 6:0 und 6:2. In den direkten Duellen steht es 1:1, wobei der einzige Popyrin-Sieg aus dem Jahr 2021 stammt. Das letzte Duell fand bei den US Open 2025 statt, als Sinner mit 6:3, 6:2 und 6:2 gewann.
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