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Der Start beim TC Rungg: Federico Gaio. © FB Eurosporting

Rungg Südtirol ist bereit für ein historisches Abenteuer

Der historische Tag, der 10. Oktober, ist bereits im Kalender vermerkt. Der Tennisclub Rungg Südtirol ist bereit, sein erstes historisches Abenteuer in der höchsten italienischen Tennis-Mannschaftsmeisterschaft zu bestehen.

Für den Verein aus Girlan, der in zwei Gruppen eingeteilt ist, sind zwei Mannschaften am Start. Nach dem doppelten Aufstieg in die A1 im letzten Jahr und einem süßen Frühling (mit dem doppelten Kategoriensprung mit der zweiten Mannschaft in die nächste Meisterschaftsserie B1) ist die Rungg Südtirol nun bereit, das Highlight 2021 zu erleben.


Das letzte Bild der Männermannschaft stammt vom 2. August 2020, dem Tag des großen Aufstiegs in die A1, am Ende des Doppelspieltags im Rückspiel des Finales gegen Prato. Nun ist das Team von Manuel und Valerio Gasbarri bereit, sich mit der italienischen Tenniselite zu messen. TC Rungg Südtirol wurde in Gruppe 3 mit dem TC Genua, Comunali Vicenza und Selva Alta Sporting Club, Verein aus Vigevano, der bei der letzten A1-Meisterschaft im Halbfinale stand, eingeteilt.

10. Oktober als besonderes Datum
Rungg wird am Sonntag, 10. Oktober, im Heimspiel gegen die Lombardei sein offizielles Debüt geben. Am 17. Sonntag findet das erste Auswärtsspiel in Vicenza statt. Die große Neuigkeit im Rungg-Kader ist der 29-jährige Federico Gaio, ein Tennisspieler aus Faenza und derzeit die Nummer 159 in der ATP-Rangliste. Er ist ein erfahrener Spieler, der in seiner Karriere 13 Einzelturniere, davon 4 Challenger-Turniere, und 7 Doppelturniere gespielt hat. Am 3. Februar 2020, bevor die Pandemie die Welt, auch die Welt des Sports, auf den Kopf stellte, erreichte Gaio mit Platz 124 seine beste Platzierung. In dieser Saison erreichte er dank eines brillanten Sieges gegen den Franzosen Paire (35. der Welt) beim Godò Atp-Turnier in Barcelona das Sechzehntelfinale des Turniers in Katalonien.

Im Hause Rungg ist die Bestätigung der spanischen Mario Vilella Martinez (Nummer 170 ATP) eine wichtige Nachricht. Neu hinzugekommen sind der Kanadier Steven Diez, Nummer 199 der Welt, Spezialist im Doppel, und der Deutsche Johannes Harteis (367 ATP). Elmar Ejupovic, Marco Bortolotti und Patrick Prader, die aufgestiegen sind, sind bestätigt und werden von Davide Tortora und den vielen jungen Spielern Moritz Trocker, Horst Rieder, Georg Winkler, Sebastian Brzezinski, Tobias Kirchlechner, Maximilian Figl und Nicolò Toffanin ergänzt.
Rungg KIKU will A1 sichern
Auch das Damenteam der Rungg Südtirol Kiku bereitet sich auf sein erstes Abenteuer in der A1-Meisterschaft vor und startet in der Gruppe 1 zusammen mit dem TC Parioli, Beinasco und dem TC Prato. Das Debüt findet am Sonntag, 10. Oktober, auswärts auf den renommierten Plätzen des TC Parioli in Rom statt, während das erste Heimspiel für Sonntag, 17. Oktober, gegen Beinasco geplant ist. Eine sehr harte Runde gegen drei Mannschaften, die im vergangenen August am Final Four teilgenommen hatten: Parioli und Beinasco schieden im Halbfinale aus, während Prato dem Titelgewinn sehr nahe kam und das Finale gegen Lucca verlor, das italienischer Meister wurde.

Verena Meliss führt das Damen-Feld an.


Rungg Südtirol Kiku präsentiert einige wichtige Neuerungen und viele grundlegende Bestätigungen. Die neue Nummer eins im Rungg-Haus wird die Rumänin Laura Paar sein, eine 33-jährige erfahrene Spielerin, die in ihrer Karriere 13 Einzel- und 53 Doppeltitel auf dem ITF-Circuit gewonnen hat. Am 3. Februar 2020 erreichte sie mit der Nummer 200 die beste Weltrangliste im Einzel. Ein weiterer Neuankömmling in Südtirol ist die niederländische Tennisspielerin Quirine Lemoine, derzeit die Nummer 277 der WTA, eine spezialisierte Doppelspielerin. Die Liste wird durch viele willkommene Neuzugänge vervollständigt, angefangen bei Kapitänin Paula Ormaechea, Susan Bandecchi und Martina Spigarelli. Viel Platz wird den jungen einheimischen Spielerinnen unter der Leitung von Verena Meliss eingeräumt. Mit dabei sind auch die junge Hoffnungsträgerin Lara Pfeifer und die Grödnerin Verena Hofer.
Die Formel
Die A1-Meisterschaft der Männer besteht aus 16 Mannschaften, die in vier Gruppen aufgeteilt sind. Beim Frauenturnier sind 8 Mannschaften am Start, die in zwei Gruppen aufgeteilt sind. Die erste Phase sieht die Austragung von Hin- und Rückspielen vor. Bei den Herrenmannschaften nimmt die erstplatzierte Mannschaft jeder Gruppe an den Playoffs teil, die zweitplatzierte behält ihre Kategorie auch in der Saison 2022, während die letzten Mannschaften an den Playouts teilnehmen. Bei den Frauen nehmen die ersten beiden Mannschaften jeder Gruppe an den Playoffs teil, die letzten beiden an den Playouts.

Schlagwörter: Tennis TC Rungg

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