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Verena Meliss greift mit den Rungger Girls an.

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Verena Meliss greift mit den Rungger Girls an.

Rungger Girls zielen auf den Hattrick

Am kommenden Sonntag steht für den TC Rungg der dritte Spieltag in der Serie A1 auf dem Programm. Während das Damenteam zuhause in Rungg (Spielbeginn 10 Uhr) den dritten Sieg im ebenso vielten Spiel anpeilt, wartet auf die Herren eine knifflige Auswärtsreise in die Toskana.

Die Girls des TC Rungg Südtirol Kiku wollen ihre makellose Bilanz auch gegen den römischen Traditionsklub TC Parioli verteidigen. Doch leicht wird das nicht: Im Aufgebot der Gäste steht mit Camilla Rosatello (WTA 207) eine Spielerin, die zuletzt beim WTA-75.000-Turnier in Bukarest triumphierte und damit in Topform anreist.


Für die Überetscherinnen setzt Trainer Valerio Gasbarri auf ein starkes Line-up: Verena Meliss ist als Spielerin aus dem eigenen Nachwuchs im Einzel und Doppel gesetzt und wird von Silvia Ambrosio (WTA 214) unterstützt, die nach einer Pause am vergangenen Sonntag ebenfalls wieder eingreifen dürfte. Das verspricht hochklassiges Tennis und ein Vorgeschmack auf Melbourne, denn sowohl Rosatello als auch Ambrosio haben gute Chancen, Anfang 2025 bei den Australian Open aufschlagen zu dürfen.

„Parioli ist Parioli“, sagt Gasbarri nüchtern. „Das ist der traditionsreichste Klub der Serie A. Sie wissen genau, wie man in dieser Liga besteht und sie schenken einem garantiert nichts.“

Ein schweres Pflaster für die Herren

Während die Damen also Heimvorteil genießen, steht den Herren des TC Rungg Yogurteria eine unangenehme Reise bevor: Nach Sinalunga in der Provinz Siena, wo das Publikum bekanntlich „nicht immer molto amichevole“ ist, wie Gasbarri schmunzelnd anmerkt.

Der Gegner gilt als besonders stark besetzt: Der 23-jährige Rumäne Radu Mihai Papoe (ATP 591) hat bislang alle seine vier Spiele heuer gewonnen, und auch Marcello Serafini (ATP 941) zählt als Vivaio zu den verlässlichen Punktelieferanten. Unklar ist hingegen, ob Sinalungas Nummer eins, Matteo Gigante (ATP 140), nach anhaltenden Verletzungsproblemen wieder einsatzfähig ist. Gigante würde zudem noch als Vivaio zählen und wäre damit sozusagen ein Punktegarant.

Auf Rungg-Seite gibt es immerhin gute Nachrichten: Stefano Napolitano, zuletzt wegen einer Hochzeit verhindert, kehrt wohl ins Team zurück. Auch Franco Agamenone steht wahrscheinlich wieder im Aufgebot. Fraglich bleibt allerdings der Einsatz von Alexander Weis, der weiterhin mit einem hartnäckigen Handgelenksproblem kämpft und den Rückhandball nur im Slice spielen kann. „Wir müssen deshalb auf Nicolò Toffanin und Maxi Figl setzen“, erklärt Gasbarri, „und hoffen, dass Weis bald wieder vollständig fit ist.“

Ein Sonntag für Tennisliebhaber

Wer also am Sonntagmorgen Lust auf Spitzentennis hat, sollte den Weg nach Rungg nicht scheuen. Denn dort wird nicht nur um Punkte, sondern auch um Prestige gespielt. Und wer die Girls des Trainerduos Daniele Ceraudo und Damian Di Noto kennt, weiß: Drei Siege aus drei Spielen – das wäre ganz nach ihrem Geschmack.

Schlagwörter: Tennis TC Rungg

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