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Casper Ruud eilt in Roland Garros von Sieg zu Sieg. © APA/afp / JULIEN DE ROSA

Ruud gegen Rune im Paris-Viertelfinale

Vorjahresfinalist Casper Ruud hat am Montag bei den French Open die Runde der letzten acht erreicht.

Vorjahresfinalist Casper Ruud hat am Montag bei den French Open die Runde der letzten acht erreicht. Der 24-jährige Norweger bezwang in Paris den stark aufspielenden Chilenen Nicolas Jarry mit 7:6(3),7:5,7:5, benötigte dafür aber 3:20 Stunden. Ruud trifft nun auf den als Nummer 6 gesetzten Holger Rune. Der Däne rang in einem fast vierstündigen Thriller den Argentinier Francisco Cerundolo 7:6(3),3:6,6:4,1:6,7:6(7) nieder. Rune war im letzten Satz 3:4,0:40 zurückgelegen.


Damit kommt es zu einer Wiederholung des Viertelfinales 2022 zwischen Ruud und Rune, dass der Norweger damals in vier Sätzen gewonnen hat. Überhaupt führt der Norsker im Head-to-head mit 4:1, die einzige Partie 2023 hat allerdings zuletzt im Rom-Semifinale Rune gewonnen.
Ruud ist beim Sandplatzklassiker an Position vier gesetzt und hatte im Endspiel des Vorjahrs gegen Rafael Nadal bei dessen 14. French-Open-Triumph verloren.

Zverev siegt leicht und locker

Fast zeitgleich zogen in den Abendspielen dann Alexander Zverev (GER-22) und der Argentinier Tomas Martin Etcheverry jeweils mit Drei-Satz-Siegen in ein Viertelfinale gegeneinander ein. Der Deutsche kam ein Jahr nach seiner bösen Knöchelverletzung im Halbfinale gegen Rafael Nadal mit einem 6:1,6:4,6:3-Sieg über den Bulgaren Grigor Dimitrow wieder ins Viertelfinale. In diesem ist er gegen Etcheverry, der Yoshihito Nishioka (JPN-27) mit 7:6(8),6:0,6:1 ausschaltete, erneut Favorit.

Bei den Frauen sind drei von vier Montag-Achtelfinali gespielt. Auch hier steht die Vorjahres-Finalistin im Viertelfinale: Coco Gauff besiegte Anna Karolina Schmiedlova (SVK) 7:5,6:2. Die 19-jährige US-Amerikanerin bekommt es im Kampf um das Halbfinale in einer Neuauflage des Finales mit Iga Swiatek zu tun. Die topgesetzte Polin profitierte am Abend von einer verletzungsbedingten Aufgabe der Ukrainerin Lessia Zurenko.


Beatriz Haddad Maia landete einen historischen Erfolg © ANSA / CHRISTOPHE PETIT TESSON


Hart arbeiten musste die Brasilianerin Beatriz Haddad Maia im drittlängsten Frauen-Spiel in Roland Garros der Profi-Ära. Die 27-Jährige durfte nach 3:51 Stunden über ihren 6:7(3),6:3,7:5-Erfolg gegen die Spanierin Sara Sorribes Tormo jubeln und hatte nach dem verwandelten Matchball Tränen in den Augen. Länger dauerten nach Angaben der Organisatoren seit 1968 beim Sandplatzklassiker von Paris nur zwei Partien von Spielerinnen. Der Rekord liegt bei 4:07 Stunden aus dem Jahr 1995.

Haddad Maia ist die erste Brasilianerin in einem Grand-Slam-Viertelfinale seit 1968. In diesem trifft sie auf Titelanwärterin Ons Jabeur. Die Tunesierin setzte sich in nur 63 Minuten mit 6:3,6:1 gegen die US-Amerikanerin Bernarda Pera durch.


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