
Tennis-Star Alexander Zverev polterte los. © ANSA / FABIO FRUSTACI
„Schlechtester Platz jemals“: Zverev mit heftiger Kritik
Nach seinem Achtelfinal-Aus beim Masters-Turnier in Rom ist dem deutschen Tennis-Star Alexander Zverev der Kragen geplatzt.
13. Mai 2026
Von: det
Es war eine große Sensation in Rom. Alexander Zverev ist im Achtelfinale des Masters-Turniers an Luciano Darderi gescheitert – und das, obwohl der Hamburger gleich vier Matchbälle auf seiner Seite hatte. 6:1, 6:7 (10), 0:6 hieß es am Ende aus Sicht des Weltranglisten-Dritten, bei dem sich nach der Partie einiges an Frust angestaut hat.
„Um ehrlich zu sein: Das ist der schlechteste Platz, auf dem ich je gespielt habe“, polterte Zverev los. „Junioren, Profis, Future, Trainings – ich habe noch nie auf einem Platz gespielt, dessen Zustand so schlecht ist.“ Zverevs Match wurde nicht auf dem Campo Centrale, also dem Hauptstadion, angesetzt, sondern auf dem Nebenplatz, der BNP Paribas Arena. Dort gilt der Untergrund als weicher und langsamer.
Wind und Gesundheit bereiten Probleme
Auch die ständig wechselnden Windbedingungen setzten Zverev zu. „Es war schwierig zu spielen. Ich habe einen Matchball und der Ball springt mir über den Kopf hinweg. Ich habe einen Breakball und der Ball bleibt fast liegen.“ Dabei war der Deutsche zunächst dominant, entschied den ersten Satz souverän mit 6:1 für sich. Im zweiten Abschnitt ließ er vier Matchbälle liegen, im letzten Satz war der drittbeste Spieler der Welt dann komplett von der Rolle.Luciano Darderi steht im Viertelfinale. © ANSA / FABIO FRUSTACI
Zverev war auch körperlich nicht in Bestform, da er sich in den letzten Tagen kränklich gefühlt hat. „Ich war müde. Ob wegen der Krankheit oder weil ich zuletzt viel Tennis gespielt habe ... das war sicher einer der Gründe. Aber ich hätte das Match in zwei Sätzen gewinnen müssen. Danach hat er fantastisch gespielt.“
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