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Superstar Jannik Sinner. © AFP / ALAIN JOCARD

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Superstar Jannik Sinner. © AFP / ALAIN JOCARD

Schon wieder: Ein Star-Trainer flirtet mit Jannik Sinner

Superstar Jannik Sinner muss derzeit verletzungsbedingt pausieren. Ruhig wird es um den Südtiroler deshalb aber nicht – im Gegenteil.

Thomas Debelyak

Von:
Thomas Debelyak

Auch wenn Jannik Sinner derzeit verletzt ist und bis mindestens Mitte Jänner kein Turnier mehr spielen wird – Gesprächsthema ist er in der Tenniswelt weiterhin. Vor allem, weil es derzeit ein großes Fragezeichen in seinem Team gibt. Noch ist nämlich nicht klar, ob Super-Coach Darren Cahill in der kommenden Saison weitermacht. Im Gegenteil: Einiges deutet darauf hin, dass der Australier aufhören könnte.


Wer sollte dann Cahills Posten einnehmen? Einer, der sich auffällig oft dazu äußert, ist Juan Carlos Ferrero – seinerseits der Ex-Trainer von Carlos Alcaraz, dem großen Rivalen von Sinner. In den vergangenen Wochen ließ der 46-jährige Spanier mit seinen Aussagen immer wieder die Gerüchteküche brodeln. Auch nun flirtet Ferrero wieder mit Sinner.

„Nur weil du Carlos trainiert hast, bedeutet das nicht, dass du nicht auch seinen größten Rivalen trainieren kannst.“ Juan Carlos Ferrero

„Sollte ich in Zukunft zum Team von Jannik wechseln, dann würde ich das niemals tun, um Alcaraz zu schaden. Die Möglichkeit zu haben, mit zwei der besten Spieler dieser Generation zu arbeiten, wäre eine große persönliche Genugtuung. Nur weil du Carlos trainiert hast, bedeutet das nicht, dass du nicht auch seinen größten Rivalen trainieren kannst. So funktioniert die Welt des Leistungssports: Manchmal arbeitet man mit dem einen, dann mit dem anderen. Ich bitte die Menschen lediglich um ein bisschen Respekt“, so Ferrero im Interview mit Punto de Break.

Ferrero war jahrelang der Trainer von Carlos Alcaraz. © APA/afp / THIBAUD MORITZ

Ferrero war jahrelang der Trainer von Carlos Alcaraz. © APA/afp / THIBAUD MORITZ


Ferrero spricht Sinners Trainern ein großes Lob aus. „Sie haben höchste Anerkennung verdient, denn in den letzten Jahren hat der Junge eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht“, so die einstige Nummer 1 der Welt. Allerdings stellt Ferrero in Bezug auf seine Trainer-Zukunft auch klar: „Was mich betrifft, gibt es noch nichts Konkretes. Ich werde als Trainer nur dann zurückkommen, wenn es ein Projekt gibt, das mich wirklich reizt. Ansonsten geht es mir in meiner Tennis-Akademie gut.“

Ferrero wurde in den letzten Wochen als einer der möglichen Kandidaten für die Cahill-Nachfolge gehandelt. Vor wenigen Tagen kam aus England allerdings das Gerücht, dass der Schwede Magnus Norman die Nase vorn haben könnte. Es wird also nicht langweilig in den nächsten Wochen.

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