
Sinner hatte mächtig Spaß. © Screenshot Twitter
Sein Trainer jagt die Million – und Sinner amüsiert sich
Tennis-Superstar Jannik Sinner hat mal wieder viele Sympathien gewonnen: Er nahm nämlich seinen Trainer auf lustige Art und Weise aufs Korn.
13. Januar 2026
Von: det
2026 ist gerade einmal zwei Wochen alt, da kommt es in Australien schon zum wohl skurrilsten Tennisturnier der Saison. Am Mittwoch greifen 48 Spieler und Spielerinnen im Million Dollar One Point Slam an. Das ist ein Show-Wettkampf, in dem jedes Match mit einem einzigen Punkt entschieden wird. Wer aufschlagen darf, wird mit „Schere, Stein, Papier“ ermittelt. Der Sieger erhält eine Million Australische Dollar, was umgerechnet 575.000 Euro sind.
Eine weitere Besonderheit: Bei diesem Turnier sind nicht nur die Superstars wie Jannik Sinner, Carlos Alcaraz oder Jasmine Paolini unter sich. Nein, hier haben auch Amateure die Chance auf das große Geld. Unter anderem stoßen acht Qualifikanten in das Hauptturnier vor, das am Mittwoch über die Bühne geht.
Jannik Sinner unter dem wachsamen Auge von Simone Vagnozzi. © APA/afp / PATRICK HAMILTON
In dieser Qualifikation versuchte sich auch ein prominenter Name: Simone Vagnozzi, der Trainer von Jannik Sinner, wollte es am Dienstag wissen. Der 42-Jährige hat natürlich eine gewisse Erfahrung, immerhin schaffte er es in seiner Karriere als Spieler bis auf Platz 161 der Weltrangliste. Dennoch war es eine kuriose Konstellation, denn Sinner beobachtete im TV den Auftritt seines Coaches.
Sinners Scherz sorgt für Lacher
Die erste Quali-Runde überstand Vagnozzi gegen Luke Savile (einst Nummer 152 der Welt), weil sein Gegner einen Doppelfehler beging. Sinner hatte dabei vor dem TV mächtig Spaß, lachte und feuerte Vagnozzi an. „Simone wird heute wohl nicht zum Training kommen“, schmunzelte Sinner. Ob sein Trainer die Million gewinnen kann, wurde der Pusterer gefragt. „Wenn er nicht aufschlagen muss, schon“, scherzte der Superstar und sorgte für viele Lacher im TV-Raum.Für das Hauptfeld konnte sich Vagnozzi am Ende nicht qualifizieren. Im zweiten Match scheiterte er an Calum Puttergill, der Nummer 279 der Welt. Der Australier gewann die Partie mit einem perfekten Aufschlag. Somit ist auch das Traumduell geplatzt: Hätte es Vagnozzi ins Hauptfeld geschafft, wäre ein Match gegen seinen Schützling Jannik Sinner möglich gewesen. Der Südtiroler Weltstar wird in diesem kuriosen Turnier nun am Mittwoch alleine um den Jackpot kämpfen.
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