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Nachdenklich: Ben Shelton © ANSA / ADAM VAUGHAN

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Nachdenklich: Ben Shelton © ANSA / ADAM VAUGHAN

Sensation in Wimbledon: Ein Mitfavorit ist raus

Jannik Sinner und Novak Djokovic haben sich am Montag beim Wimbledon-Auftakt zu einem hart umkämpften Sieg gemüht. Für einen anderen Favoriten kam hingegen tags darauf das frühe Aus.

Ben Shelton hatte vor Wimbledon das ATP-250-Turnier in Stuttgart für sich entschieden – und wurde deshalb als Mitfavorit in Wimbledon gehandelt. Der letztjährige Viertelfinalist (er verlor gegen den späteren Turniersieger Jannik Sinner) unterlag dem Finnen Otto Virtanen (ATP 140) in fünf Sätzen mit 4:6, 6:3, 7:6, 2:6 und 6:7.


Der US-Amerikaner hatte im Schlusssatz gleich fünf Chancen, um seinem Gegner den Aufschlag abzunehmen. Keine davon wurde jedoch verwertet. Und so ging es in den entscheidenden Tiebreak, in dem Shelton schon mit 8:5 führte, ehe er nach einem verpassten Matchball (er drosch eine Vorhand ins Netz) dem Gegner den Vortritt lassen musste.

Otto Virtanen konnte es kaum glauben. © ANSA / ADAM VAUGHAN

Otto Virtanen konnte es kaum glauben. © ANSA / ADAM VAUGHAN


Dieser freute sich über den wichtigsten Sieg seiner Karriere. Der von Verletzungen geplagte Finne, der schon einmal die Nummer 91 der Welt war, hatte sich erst durch die Qualifikation ins Hauptfeld gespielt. In der nächsten Runde trifft er nun auf den britischen Lokalmatadoren Arthur Fery (ATP 114), der Damir Dzumhur in vier Sätzen schlug.

Shelton-Flaute geht weiter

Sheltons Enttäuschungen bei großen Turnieren finden hingegen ihre Fortsetzung. Bei Masters-Turnieren und Grand Slams erreichte er in diesem Jahr nur bei den Australian Open das Viertelfinale.

Schlagwörter: Tennis Ben Shelton Wimbledon

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