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Ein schwacher Andreas Seppi ist bei den French Open bereits in der ersten Runde ausgeschieden. © Felice Calabro' / Felice Calabrò

Seppi scheitert in der ersten Runde

Bei teils starkem Wind und Regen ist Andreas Seppi in der ersten Runde der French Open gegen den US-Amerikaner Sebastian Korda mit 2:6, 6:4, 3:6, 3:6 ausgeschieden.

Im ersten Satz konnte sich Seppi mit den schwierigen Rahmenbedingungen überhaupt nicht anfreunden. Kordas präzise Schläge brachten den Kalterer in große Schwierigkeiten, ihm selbst unterlief der ein oder andere Fehler zu viel. Beim Stand von 1:2 musste Seppi das erste Break der Partie hinnehmen und hatte im nächsten Game gleich zwei Mal die Chance auf das Gegenbreak, nutzte sie aber nicht. So lief der Kalterer einem 1:4 Rückstand hinterher. Im letzten Game gelang es Korda, ein perfektes Break ohne Punktverlust auf den nassen Sand zu legen und sicherte sich verdient den ersten Satz.

Bei schwierigen Bedingungen kommt Seppi ins Spiel
Im zweiten Satz verschlechterten sich die Wetter- und Platzbedingungen, was beiden Spielern immer mehr zu schaffen machte. Seppi ließ sich noch dazu gleich in seinem ersten Aufschlagspiel breaken, was Korda, dessen Vater Petr selbst Profi-Tennis für die Tschechoslowakei spielte und 1998 die Australian Open gewann, mit 2:0 in Front brachte. Dann hatte Seppi wieder die Chance auf das Gegenbreak und dieses Mal nutzte er sie auch. Seppi kam wieder auf 2:2 ran und breakte Korda prompt noch einmal zur Führung. In Folge brachten beide ihre Aufschlagspiele durch, wodurch sich Seppi seinen ersten Satzball holte – und den auch gleich nutzte.

Der dritte Satz war wieder zum Vergessen für den Kalterer Routinier. Korda ging gleich mit 3:0 in Führung und stellte somit Seppi unter Druck. Seppi kam zwar wieder auf 4:3 ran, kassierte dann aber ein Gegenbreak zum 5:3. Korda ließ im nächsten Aufschlagspiel nichts mehr zu und brachte den dritten Satz in trockene Tücher.
Korda mit Rückenproblemen
Vor dem Beginn des vierten Satzes musste sich Korda am Rücken behandeln lassen und wirkte sichtlich angeschlagen. Seppi versuchte, davon zu profitieren und schaffte das auch. Schnell ging er mit 3:1 in Führung, dann aber leistete sich der Kalterer wieder ein paar Fehler zu viel. Daraufhin fand Korda zurück ins Spiel, schaffte direkt zwei Breaks in Folge und holte sich die 4:3-Führung. Wiedererstarkt von der glücklichen Wendung ließ der 20-Jährige Seppi nicht mehr ran und verwandelte seinen zweiten Matchball.

Im Court Philippe-Chartier, dem einzigen überdachten Spielfeld bei den French Open, feierte Youngster Jannik Sinner gegen David Goffin indes einen Dreisatzsieg.

Autor: fs

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