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Andreas Seppi erntet in Australien selbst viel Applaus. © APA/afp / PETER PARKS

Seppi: „Tiafoe kenne ich nur aus dem Training“

Andreas Seppi ist nicht nur in Südtirol wieder in aller Munde: Nach seinem Finaleinzug in Sydney trumpft er auch bei den Australian Open in Melbourne auf. Doch was sagt der bald 35-jährige Kalterer selbst zu seinem Hoch? Wir haben seine Statements zusammengefasst.

Nach seinem glatten Dreisatzsieg gegen Jordan Thompson kämpft Seppi kommende Nacht ab 3 Uhr (MEZ) gegen das US-amerikanische Top-Talent Frances Tiafoe um den Einzug ins Achtelfinale. „Es war wichtig, das Zweitrundenmatch in drei Sätzen zu entscheiden, um Kräfte zu sparen“, erklärte der Weltranglisten-35. aus Südtirol nach seinem Sieg gegen Thompson. Seinen nächsten Gegner, den 20-jährigen Tiafoe (ATP 39) bezeichnet er selbst als Wundertüte: „Wir haben nie gegeneinander gespielt, doch vor einigen Jahren haben wir mehrfach zusammen trainiert. Er hat Kevin Anderson geschlagen, das heißt, dass er sehr gutes Tennis spielt. Mit seinem Alter kann er frei aufspielen.“

Seppi muss es wissen, spielt er doch bereits seit 18 Jahren auf höchstem internationalen Niveau. In Melbourne bestreitet er sein 56. Grand-Slam-Turnier. „Natürlich spielt mir meine Erfahrung in die Karten. Ich nehme Geschehnisse am Platz lockerer hin, kann mit verschiedenen Situation umgehen, ohne gleich aus der Bahn geworfen zu werden. Ich bin viel konzentrierter, als noch vor einigen Jahren. Dafür muss ich jetzt allerdings viel mehr machen, um Verletzungen vorzubeugen und körperlich konstant auf Top-Niveau zu sein“, verriet Seppi der versammelten Presse in Melbourne.

Im Doppelbewerb der Australian Open ist der formstarke Überetscher, gemeinsam mit Simone Bolelli, am Donnerstagmorgen in der ersten Runde ausgeschieden ( SportNews berichtete).

Autor: sn

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