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Andreas Seppi hat das Finale in New York verloren. © APA/getty / Steven Ryan

Seppi verliert das New-York-Finale

Andreas Seppi hat das Finale des ATP-250-Turniers in New York verloren. In zwei Sätzen musste sich der Südtiroler dem Briten Kyle Edmund geschlagen geben. Eine Erfolgsgeschichte was das US-Turnier für den 35-Jährigen trotzdem.

Riskierte Seppi vor einer Woche noch aus den Top 100 der Welt zu fallen, so ist dieses Szenario erst einmal kein Thema mehr. Mehr noch: Durch den Finaleinzug in New York sicherte sich Seppi 150 ATP-Punkte, die den Kalterer zurück unter die besten 80 Tennisspieler des Planeten hieven.

Edmund macht in zwei Sätzen alles klar
Der erste Satz war sehr ausgeglichen. Bis zum 6:5 aus Sicht von Edmund brachten beide Spieler ihre Aufschläge durch, ohne eine einzige Breakchance zuzulassen. Im 13. Spiel war es dann aber schließlich der Weltranglisten-62., der Seppi zum 7:5 breakte. Von diesem Rückschlag konnte sich der Überetscher nicht mehr erholen. Edmund zog im zweiten Spielabschnitt mit zwei Breaks auf 5:1 davon. Gleich darauf verwandelte der Brite seinen zweiten „Championship point“ zum 6:1-Endstand.

Andreas Seppi bei den New York Open am Sonntag. © APA/getty / Steven Ryan

Nun reist Seppi weiter nach Delray Beach in Florida, wo zum Auftakt der Kanadier Milos Raonic, Nummer 2 der Setzliste und 32 der Welt, wartet. Übrigens: Seppi hat in New York nach etwas mehr als einem Jahr wieder ein ATP-Finale erreicht. Das erste seit dem 12. Jänner 2019, als er in Sydney gegen Alex De Minaur verlor.

Sein letzter Turniersieg liegt hingegen schon mehr als sieben Jahre zurück. Im Oktober 2012 holte er sich den Titel in Moskau nach einem hart umkämpften Dreisatz-Sieg gegen den Brasilianer Thomaz Bellucci.

Autor: cst/pm

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