
Adolfo Daniel Vallejo muss für seine Aussagen teuer bezahlen. © ANSA / YOAN VALAT
„Sexistische Äußerung“: Tennisprofi muss teuer bezahlen
Die abfällige Aussage über Schiedsrichterin Ana Carvalho bei den French Open kostet Tennisprofi Adolfo Daniel Vallejo die Hälfte seines Preisgeldes.
01. Juni 2026
Von: dpa
Turnierdirektorin Amélie Mauresmo sagte bei einer Presserunde, der Paraguayer müsse 65.000 Euro zahlen. Zuvor hatte das Grand-Slam-Turnier in Paris in diesem Zusammenhang „jegliche sexistische Äußerung“ aufs Schärfste verurteilt und „eine empfindliche Geldstrafe“ angekündigt.
Der 22-Jährige hatte nach seiner dramatischen Fünfsatzniederlage in der zweiten Runde gegen den Franzosen Moïse Kouamé (17) zum Tennis-Magazin „Clay“ gesagt: „Ein solches Match muss von einem Mann geleitet werden, für eine Frau ist das sehr schwierig.“
Vallejo entschuldigt sich
In dem knapp fünfstündigen Match auf dem Court Suzanne Lenglen war die Stimmung aufgeheizt, die vielen Franzosen auf den Rängen hatten mächtig Stimmung für ihren Jungstar Kouamé gemacht. Bei diesen Bedingungen brauche man „viel Kraft, um gegen die Zuschauer anzukommen“, meinte Vallejo.Vallejo musste gegen den französischen Youngster Moïse Kouamé die Segel streichen. © APA/afp / DIMITAR DILKOFF
Der Tennisprofi hat sich für seine Aussagen bereits in den sozialen Medien entschuldigt. Er sei „sehr aufgebracht und emotional aufgewühlt“ gewesen, schrieb Vallejo bei Instagram. Seine Aussagen seien aber falsch interpretiert worden: „Ich möchte außerdem klarstellen, dass ich ihr die Niederlage nicht anlaste, sie hat während des gesamten Spiels eine gute Leistung gezeigt.“Profil bearbeiten
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