
Jannik Sinner will ins Viertelfinale. © ANSA / ETTORE FERRARI
Sieben Jahre danach: Sinners Wiedersehen mit Pellegrino
24 Stunden nach seinem dominanten Sieg gegen Alexei Popyrin steht Jannik Sinner beim Masters-1000-Turnier von Rom erneut im Einsatz. Sein Achtelfinalgegner ist zwar ein unbeschriebenes Blatt, dennoch kreuzte er schon einmal den Weg des Südtirolers.
12. Mai 2026
Von: leo
Mit dem Sieg beim Challenger in Bergamo und den ITF-Turnieren in Trient und Santa Margherita di Pula lancierte Jannik Sinner im Frühling des Jahres 2019 seinen kometenhaften Aufstieg. Den letzten der 16 Siege am Stück in dieser Zeitspanne holte der Weltranglistenerste ausgerechnet gegen Andrea Pellegrino, den er im Finale von Santa Margherita di Pula mit 6:1 und 6:1 schlug. Damals waren sowohl Sinner als auch der vier Jahre ältere Pellegrino außerhalb der besten 300 klassiert.
Sieben Jahre später treffen die beiden Protagonisten erneut aufeinander. Statt einer Handvoll Zuschauer am Platzrand wie an jenem Tag werden am Dienstag um 15 Uhr Tausende im Stadion und Millionen vor dem TV dieses Duell mitverfolgen. „Es ist schön, dass wir es beide so weit gebracht haben und uns nun in einem der prestigeträchtigsten Turniere der Welt begegnen“, betonte Sinner, der sich unmittelbar nach Spielbeginn nicht an das Finale in Santa Margherita di Pula erinnerte. „Ich wollte gerade sagen, dass wir nie zusammen trainiert oder gegeneinander gespielt haben“, sagte er mit einem Lächeln.
Andrea Pellegrino ist der Überraschungsmann. © ANSA / FABIO FRUSTACI
Auf der Pressekonferenz fand er dann lobende Worte für seinen Gegner. „Ich habe ein paar seiner Partien hier verfolgt. Er spielt exzellentes Tennis, sonst hätte er nicht so viele Matches gegen solch starke Gegner für sich entschieden. Seit unserem ersten Duell haben wir uns beide verändert. Ich erwarte auf jeden Fall ein hartes Match“, erklärt Sinner. Für Pellegrino ist es bereits die sechste Partie in Rom, da er sich zunächst für das Hauptfeld qualifizieren musste. In der dritten Runde schlug er Frances Tiafoe (ATP 22) mit 7:6 und 6:1, zuvor profitierte er unter anderem von der verletzungsbedingten Aufgabe von Arthur Fils.
Sinner nimmt's gelassen
„Ich weiß, dass jeder gegen mich alles gibt, um mich zu schlagen“, sagte Sinner hinsichtlich der nächsten Partie. „Für mich ist das Turnier aber ohnehin eine Win-win-Situation. Sollte ich weit kommen, wäre das großartig. Sollte ich ausscheiden, wäre das auch gut, weil ich so mehr Zeit hätte, um mich auf die French Open vorzubereiten. Daher bin ich ganz entspannt.“ Wer Sinner jedoch kennt, weiß, dass er alles daran setzen wird, um seinen imposanten Siegeszug fortzuführen.Profil bearbeiten
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