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Jannik Sinner arbeitete schon an der nächsten Saison. © ANSA / YOAN VALAT

Sinner beendet Tennis-Jahr deutlich jenseits der Top Ten

Jannik Sinner hat es nach einer verletzungsgeplagten Saison nicht geschafft, sich zum zweiten Mal in Folge zum Jahresende in den Top-10 der Weltrangliste zu etablieren.

Der Sextner beendete das Jahr zwar mit einer ausgezeichneten 46:17-Bilanz, weil die großen Turniergewinne jedoch fehlen, ist er auf Rang 15 abgerutscht. Im Vorjahr war er am Ende des Jahres noch auf Platz 10 klassiert. Seine Saison deshalb als schlecht zu bezeichnen, wäre dennoch vermessen. Sinner erreichte bei drei von vier Grand Slams das Viertelfinale, brachte in Wimbledon den großen Novak Djokovic an den Rand einer Niederlage, hatte bei den US Open gegen Carlos Alcaraz einen Matchball und gewann immerhin einen Titel in Umag.


In der nächsten, hoffentlich verletzungsfreien Saison will Sinner wieder um die ganz großen Titel mitspielen – und dadurch in die Top 10 zurückkehren. Der 21-Jährige hat in seiner Wahlheimat Monte Carlo mit Coach Darren Cahill bereits wieder mit dem Training begonnen, sodass er perfekt für den Saisonstart in Australien Anfang Jänner vorbereitet ist. Im Tennis werden die Sieger nämlich im Winter gemacht.

Djokovic auf dem Vormarsch

Dank seines Triumphs in Turin hat sich ATP-Finals-Sieger Novak Djokovic in der Weltrangliste um drei Plätze verbessert und das Tennis-Jahr auf Position fünf beendet. Der serbische Topstar hatte am Sonntag den Jahresabschluss der acht besten Profis der Saison mit einem 7:5, 6:3 gegen den neuen norwegischen Weltranglisten-Dritten Casper Ruud für sich entschieden und damit auch ein Zeichen für seine Ambitionen 2023 gesetzt.

Novak Djokovic jagt weitere Rekorde. © ANSA / Alessandro Di Marco


„Ich bin super glücklich, die Saison so zu beenden – mit einer der größten Trophäen, die wir in unserem Sport haben. Weiter Geschichte zu schreiben, ist immer etwas, was mich motiviert, mein bestes Tennis zu spielen“, sagte der 35-Jährige nach einem „herausfordernden“ Jahr. In der kommenden Saison wird der Serbe an den Australian Open ab dem 16. Januar wieder teilnehmen und als Rekordchampion von Melbourne ein Topfavorit sein. Dieses Jahr hatte er weder bei den Australian Open noch bei den US Open antreten können, weil er nicht gegen das Coronavirus geimpft ist.

Als Weltranglisten-Erster wird der spanische US-Open-Sieger Carlos Alcaraz in die neue Saison gehen. Der 19-Jährige, jüngste Nummer eins zum Jahresende, hatte das Saisonfinale aufgrund einer Bauchmuskelverletzung verpasst und liegt vor seinem Landsmann Rafael Nadal.

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