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Alexander Zverev konnte bislang in Monte Carlo nicht die Herzen der Fans erobern © APA/afp / VALERY HACHE

Sinner-Bezwinger Zverev nach Sieg ausgebuht

Beim Masters-1000-Tennisturnier in Monte Carlo läuft für den Deutschen Alexander Zverev bislang alles nach Plan. Der 24-Jährige zog am Freitag gegen den Südtiroler Jannik Sinner ins Halbfinale ein. Die Herzen des Publikums konnte Zverev aber nicht erobern.

Das Viertelfinale Alexander Zverev gegen Jannik Sinner war für beide ein ganz harter Brocken. Erst nach über 3 Stunden ging Zverev als Sieger vom Platz. ( Hier geht's zum Spielbericht.)


Die Szene des Tages erlebten die Tennisfans im 3. Satz: Zverev breakte zum 2:1 und wollte dann offenbar Sinner mit einem Aufschlag von unten überraschen, was nicht gelang. Das Publikum buhte Zverev nach dem missglückten „Showmove“ gnadenlos aus – nach einem Doppelfehler schaffte Sinner dann das Re-Break.

Den Aufschlag von unten hatte 1989 Michael Chang (USA) bei den French Open berühmt gemacht: Der 17-jährige Chang überraschte in einem Mammutmatch damit Tennislegende Ivan Lendl (CZE/USA). Aktuell ist der Russe Daniil Medved, der sich u.a. bei den ATP-Finals 2020 so einen Punkt gegen Zverev sicherte. Auch „bad boy“ Nick Kyrgios packt immer wieder diese umstrittene Aufschlagvariante aus, sogar gegen Rafael Nadal.

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