
Bereits vor einem Jahr standen sich Jannik Sinner und Novak Djokovic im Halbfinale von Wimbledon gegenüber. © ANSA / ADAM VAUGHAN
Sinner gegen Djokovic: Große Verwirrung um Ansetzung
Jannik Sinner trifft am Freitag im Halbfinale von Wimbledon auf Novak Djokovic. Allerdings wird die Partie – nicht wie ursprünglich gedacht – am Nachmittag ausgetragen.
09. Juli 2026
Von: dl
Das erste Halbfinale auf dem Centre Court am Freitag um 14.30 Uhr (MESZ) heißt überraschenderweise Alexander Zverev gegen Arthur Fery. Direkt im Anschluss folgt erst die Partie zwischen Sinner und Djokovic – sprich erst gegen Abend. Damit haben die Veranstalter in Wimbledon sogar mit einer Tradition gebrochen.
Normalerweise bestreiten die Spieler, die ihr Viertelfinale bereits am Dienstag gespielt haben (wie Sinner und Djokovic) und somit einen zusätzlichen Ruhetag hatten, das erste Halbfinale. Trotzdem wurde entschieden, das Programm mit Zverev gegen Fery zu eröffnen. Wieso ist die Partie zwischen Sinner und Djokovic also erst als zweites Match des Tages angesetzt? Eine offizielle Begründung dafür gibt es nicht, aber Vermutungen.
Mehrere Gründe für Verschiebung
Ein Grund könnte sein, dass der 39-jährige Djokovic nach seinem mehr als fünfstündigen Krimi im Viertelfinale am späten Dienstagabend mehr Erholung gebrauchen kann. Fery und Zverev kamen am Mittwoch hingegen mit jeweils drei Sätzen durch. Angeblich könnte einer der Gründe für die Verschiebung auch das TV sein. Die Briten möchten die Partie ihres Lokalhelden Fery nicht mit jener der Fußball-WM zwischen Spanien und Belgien vermischen. Die Einschaltquoten sind generell am Abend höher als am Nachmittag – auch mit Blick auf die amerikanischen Zuschauer.Novak Djokovic musste gegen Felix Auger-Aliassime über 5:14 Stunden gehen. © ANSA / TOLGA AKMEN
Für Sinner und Djokovic, deren Match im Vergleich von höherem öffentlichen Interesse ist, sollte die Ansetzung jedenfalls temperaturmäßig von Vorteil sein. In der direkten Bilanz führt Sinner jedenfalls mit 6:5-Siegen. Den letzten gab es vor einem Jahr – ebenfalls im Halbfinale von Wimbledon. In der Vorschlussrunde der Australian Open revanchierte sich Djokovic Anfang des Jahres allerdings bei seinem 15 Jahre jüngeren Rivalen dafür.
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