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Jannik Sinner gewann auch sein zweites Match der neuen Saison. © APA/afp / MUHAMMAD FAROOQ

Sinner gesteht: „Ich war in Schwierigkeiten“

Nur knapp einen Monat Zeit hatte Jannik Sinner, um sich auf die neue Tennis-Saison vorzubereiten. Dafür waren dessen Auftritte beim ATP Cup bisher sehr überzeugend – auch wenn der 20-Jährige am Dienstag nach seinem Erfolg nicht hundertprozentig glücklich war.

Jannik Sinner traf in seinen ersten beiden Matches des Jahres 2022 auf alte Bekannte: Sowohl den Australier Max Purcell als auch den Franzosen Arthur Rinderknech hatte der Sextner schon zwei Mal begegnet – mit dem Unterschied, dass Letzterer den Shootingstar bezwingen konnte. Am Dienstag ließ Sinner beim 6:3, 7:6-Sieg fast nichts zu, dennoch präsentierte er sich nicht in der Verfassung wie noch gegen Purcell. Deshalb war der Youngster auch nicht vollends zufrieden.


„Es ist nie leicht, gegen Rinderknech zu spielen“, meinte Sinner im Interview auf dem Court. „Im ersten Satz hatte ich das Match unter Kontrolle, danach habe ich etwas die Intensität verloren und das Break kassiert. Weil er sehr gut serviert, war ich in Schwierigkeiten.“ Er sei glücklich, dass er einen Weg gefunden habe, um den Satz doch noch zu drehen. Tatsächlich spielte Rinderknech groß auf – vor allem mit seinem starken Aufschlag und der krachenden Vorhand. In den entscheidenden Momenten war Sinner jedoch besser – wie so oft. „Im Tennis kommt es darauf an, Lösungen zu finden. Und diese habe ich heute glücklicherweise gefunden“, lautet sein Fazit.

Doppel-Debüt mit Berrettini
Nach dem Erfolg über Rinderknech war der Arbeitstag des Weltranglisten-10. noch nicht beendet, gab er doch im Doppel sein lang ersehntes Debüt mit Matteo Berrettini. Italiens beste Tennis-Asse wiesen Fabrice Martin und Edouard Roger-Vasselin mit 6:3, 6:7, 10:8 in die Schranken und waren anschließend voll des Lobes. „Es war eine Ehre, mit Matteo zu spielen. Wir sind beide starke Einzelspieler, aber im Doppel müssen wir noch viel lernen“, betonte Sinner. Sie hätten das erste gemeinsame Match genossen und hoffen nun, dass noch viele weitere dazukommen. Bereits am Donnerstag gegen Russland dürften Sinner und Berrettini erneut gemeinsam auftreten.

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