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Eine Stunde und ein paar Minuten – länger stand Sinner am Donnerstag nicht auf dem Court. © APA / CLIVE BRUNSKILL

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Eine Stunde und ein paar Minuten – länger stand Sinner am Donnerstag nicht auf dem Court. © APA / CLIVE BRUNSKILL

Sinner hat es eilig: Ab ins Halbfinale

Jannik Sinner steht beim Mastersturnier in Indian Wells im Halbfinale. Im Rekordtempo fertigte die Nummer zwei der Welt den US-Amerikaner Learner Tien am Donnerstag im Viertelfinale in zwei Sätzen ab.

Learner Tien ist ein großes Talent im Welttennis, zweifelsohne. Aber der US-Boy muss noch einiges lernen, wenn er mit den ganz Großen mithalten will. Das wurde dem 20-Jährigen im Indian-Wells-Viertelfinale schmerzhaft vor Augen gehalten. In gerade einmal einer Stunde und sechs Minuten fertigte Jannik Sinner die Nummer 27 der ATP-Welt ab. 1:6 und 2:6 hieß es aus Sicht von Tien.


Chancenlos, so kann man den Auftritt von Tien wohl am besten bezeichnen. Der talentierte Youngster konnte Sinner nur selten etwas entgegensetzen. Dass die Partie nur etwas mehr als eine Stunde dauerte, lag aber vor allem am Sextner selbst. Sinner spielte konzertiert, schnörkellos und ohne Schickimicki – einfach und stark. Jetzt wartet Alexander Zverev im Halbfinale des 1000er-Turniers. Der Deutsche hatte im Match zuvor mit Francis Tiafoe ebenfalls einen US-Amerikaner in zwei Sätzen besiegt.

Learner Tien musste sich gegen Sinner mehrmals vergeblich strecken. © APA / CLIVE BRUNSKILL

Learner Tien musste sich gegen Sinner mehrmals vergeblich strecken. © APA / CLIVE BRUNSKILL

Sinner startete gegen Tien furios. Ein schnelles Break brachte eine 3:0-Führung im ersten Satz. Dann konnte der Amerikaner punkten, doch ein weiteres Break zum 1:5 besiegelte den ersten Satz. Ein ähnliches Bild gab es im zweiten Durchgang. Sinner breakte gleich doppelt und zog auf 5:1 davon. Dann punktete Tien noch einmal (und zwar ohne dass Sinner überhaupt ein Punkt gelang), doch dann verpasste er die Chance, das Match in die Länge zu ziehen. Zwei Breakbälle für Tien waren nicht genug.

Stattdessen verwandelte Sinner seinen ersten Matchball, bedankte sich beim Publikum – das dieses Mal ohne Störenfried auskam – und verschwand in den Katakomben. Den nächsten Auftritt gibt’s am Samstagabend (MEZ) gegen Zverev.

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