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Jannik Sinner greift wieder ins Geschehn ein. © APA/afp / MARTIN BUREAU

Sinner in Köln vor nächstem Prüfstein

Das French-Open-Viertelfinale ist abgehakt, die Magenverstimmung auskuriert, die Batterie wieder aufgeladen: Jannik Sinner startet mit einwöchiger Verspätung in Köln in die Indoor-Turnierserie.

Eigentlich hätte Jannik Sinner schon in St. Petersburg in seine geliebte Hallen-Turnierserie starten sollen. Magenschmerzen verhinderten allerdings einen Einsatz. Diese Probleme hat der 19-Jährige auskuriert, einer Teilnahme beim ATP-250-Turnier in Köln steht deshalb nichts im Wege. Obwohl er die Nummer 46 der Welt ist, hätte Sinner aufgrund einer komplexen Regelung die Qualifikation überstehen müssen, um ins Hauptfeld zu gelangen. Weil er jedoch vom Veranstalter eine Wildcard erhielt, ersparte er sich zusätzliche Mühen.

Sinners Kontrahent in der 1. Runde heißt Hubert Hurkacz. Der Weltranglisten-31. ist ein solider Spieler, der sich trotz seiner Größe (1.96 m) gut bewegt und auf schnellen Belägen zu Hause ist. In der Vorwoche hat der Pole in Köln (in der deutschen Stadt finden 2 Turniere innerhalb von 2 Wochen statt) das Viertelfinale erreicht. Heißt, dass er sich im Gegensatz zu Sinner an die dort herrschenden Bedingungen schon bestens anpassen konnte. Weil der Sextner Hallen-Turniere auf Hartplatz aber bevorzugt, ist die Ausgangslage dennoch offen.

Seppi trifft auf alten Bekannten
Andreas Seppi hingegen schlägt bei jenem Turnier auf, bei dem Sinner im Vorjahr das Halbfinale erreicht hat. In Antwerpen muss der Südtiroler durch die Qualifikation und trifft dabei auf den Portugiesen Joao Sousa (ATP 80). Dieses Duell hat es bereits 4 Mal gegeben. Die Bilanz ist mit 2:2 ausgeglichen, wobei der Kalterer die letzten beiden Duelle für sich entscheiden konnte. Der Einzug ins Hauptfeld wäre für den Routinier enorm wichtig, da er zurzeit nicht in den Top-100 der Weltrangliste aufscheint und somit um die Teilnahme an den nächstjährigen Australian Open bangen muss.

Autor: leo

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