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Jannik Sinner steht in der zweiten Runde. © Felice Calabro' / Felice Calabro'

Sinner liefert: Jetzt kommt es zum Traumduell

Mit einem standesgemäßen Erfolg ist Jannik Sinner ins Masters-1000-Turnier in Rom gestartet. In der nächsten Runde wartet auf den 20-jährigen Südtiroler nun ein echter Leckerbissen: Ein Duell mit Italiens Tennis-Exzentriker Fabio Fognini.

Aufgrund der verletzungsbedingten Absenzen von Matteo Berrettini und Lorenzo Musetti sind bei den diesjährigen Internazionali BNL d’Italia alle Augen auf den Sextner gerichtet. Er soll die Kohlen aus dem Feuer holen, zumal es abgesehen von Fognini kein weiterer Landsmann in die zweite Runde geschafft hat. Auf eben diesen Fabio Fognini trifft Sinner am Mittwoch um 19 Uhr, nachdem er zum Auftakt in Rom dem Spanier Pedro Martinez beim 6:4, 6:3 keine Chance ließ. Fognini hatte bereits am Montag Dominic Thiem mit 6:4 und 7:6 bezwungen.


Sinner und Martinez bestritten am dritten Turniertag das letzte Erstrundenmatch. Obwohl der 25-Jährige aus Alzira ein klassischer Sandplatz-Spezialist ist (23 seiner 39 ATP-Siege holte er auf der roten Asche), waren die Rollen klar verteilt. Hier der haushohe Favorit aus Sexten, da der krasse Außenseiter aus Spanien. Sinner untermauerte dies in den ersten Minuten. Er legte los wie die Feuerwehr, nahm Martinez sofort den Aufschlag ab und entlief auf 3:0. Der Service funktionierte, die Grundschläge liefen wie geschmiert, durch die perfekte Beinarbeit stand er immer gut zum Ball. Kurzum: Dem bis zum Bersten gefüllten „Centrale“ gefiel, was es zu Augen bekam.

Pedro Martinez musste Sinners Überlegenheit anerkennen. © ANSA / FABIO FRUSTACI


Als der Fan-Liebling zum Satz servierte, flatterten jedoch etwas die Nerven: Sinner streute einige Fehler ein, Martinez spielte plötzlich groß auf und prompt hieß es 4:5. Diesen Ausrutscher bügelte der Youngster durch ein zweites Break aber sofort wieder aus. Mit einem Urschrei in Richtung des frenetischen Publikums bejubelte er den enorm wichtigen Satzgewinn.
Sieg nie in Gefahr
Dieser verlieh Sinner Flügel: Gleich zu Beginn des zweiten Abschnittes trieb er sein Niveau in die Höhe und zog erneut auf 3:0 davon. Auffällig: Im Vergleich zu den letzten Auftritten lief die Rückhand wieder deutlich besser – vor allem jene, die er der Linie entlang zog. Martinez ließ den Kopf nun hängen, wirkte angezählt, blieb jedoch dran. Sinner verteidigte das wertvolle Break aber erfolgreich und verwertete nach weniger als anderthalb Stunden seinen ersten Matchball. Wie? Mit einem Ass!

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