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Favorit Jannik Sinner musste sich geschlagen geben. © APA/getty / Michael Reaves

Sinner-Rückkehr geht daneben

Das war kein erfolgreiches Comeback für Jannik Sinner: Der junge Sextner ist am Donnerstag beim ATP-250-Turnier in Atlanta (USA) bereits im Achtelfinale ausgeschieden.

Rund ein Monat nach seiner Erstrunden-Niederlage bei Wimbledon, tat sich der an Nummer 2 gesetzte Pusterer gegen den australischen Qualifikanten Christopher O'Connell schwer. Sinner, als 23. der ATP-Weltrangliste ins Turnier gestartet, unterlag der Nummer 132 der Welt schlussendlich nach 2 Sätzen mit 6:7 (7:9) und 4:6. Dabei unterliefen dem 19-jährigen Sextner zu viele Fehler.


Der Reihe nach: Im ersten Satz brachten beide ihr Aufschlagsspiel bis zur 6:6 durch, womit es ins Tiebreak ging. Auch hier blieb es ein Duell auf Augenhöhe, beide machten jedoch auch den ein oder anderen Fehler. Sinner vergab dann bei 6:4-Führung im Tiebreak gleich 2 Satzbälle. Ein „Geschenk“ O’Connells (er schlug den Ball ins Netz) bescherte dem jungen Sextner einen 3. Satzball, den er nach langem Ballwechsel ebenfalls nicht verwerten konnte. Nun zeigte O’Connell sein bestes Tennis, ging bei gegnerischem Aufschlag mit 8:7 in Führung und holte sich dann mit einem Ass den Satz. Im Tiebreak verlor Sinner insgesamt gleich 4 Aufschlagspunkte.

O'Connell startet mit Break
Mit viel Selbstvertrauen begann O’Connell auch den 2. Satz. Dem 27-jährigen Australier gelang dabei auch gleich im ersten Spiel das Break, gleich darauf erhöhte er auf 2:0. Während O’Connell hier phasenweise sein stärkstes Tennis zeigte, wirkte Favorit Sinner oft nervös. Auch im weiteren Verlauf des Satzes unterliefen dem Südtiroler zu viele Fehler, eine Breakchance konnte er sich nicht erarbeiten. Beim Stand von 5:4 holte sich O’Connell schließlich mit 40:15 zwei Matchbälle. Der Australier zeigte Nerven und konnte beide nicht verwerten. Gleich darauf holte er sich aber den 3. Matchball – und verwandelte diesen.

Schlagwörter: Tennis

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Kommentare (1)

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Hermann Zanier [melden]

Herr Sinner hat sich mit Bezug auf Tokio2020 sehr schlecht beraten lassen. Das sind alles nur Fehlkalkulationen. Wird er in 3 Jahren noch dabei sein? Wird er wieder in die Manschaft kommen? Bleibt er gesund? Das sind alles Fragen, die nicht in die Prophezeiungen des Herrn Piatti eingehen können.

30.07.2021 10:40

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