S+
Jannik Sinner diskutierte mit der Schiedsrichterin über einen Abbruch. © ANSA / ETTORE FERRARI

T Tennis

Jannik Sinner diskutierte mit der Schiedsrichterin über einen Abbruch. © ANSA / ETTORE FERRARI

Halbfinal-Spektakel abgebrochen: Sinner muss warten

Jannik Sinner und Daniil Medvedev lieferten sich am Freitagabend in Rom einen packenden Halbfinal-Fight, als die Partie wegen des Wetters unterbrochen werden musste. Wie es jetzt weitergeht.

Das 17. Duell der beiden und das allererste auf Sand war bis dato ein spektakuläres. Beim Stand von 6:2, 5:7 und 4:2 für Sinner musste das Match nach 2:19 Stunden wegen des aufkommenden Regens unterbrochen werden. Weil keine Besserung in Sicht war, hieß es um 23 Uhr schließlich: Das Match kann erst im Laufe des Samstags (nicht vor 15 Uhr) fortgesetzt werden. Sinner wird dann mit einem Break Vorsprung alles versuchen, um ins Finale einzuziehen. Dort würde am Sonntag der Norweger Casper Ruud warten.


Vor den Augen seiner Freundin Laila Hasanovic diktierte Sinner den ersten Satz nach Belieben. Medvedev schlug nicht schlecht auf, hatte gegen die Returns von Sinner aber seine Probleme. So nahm der Sextner seinem langjährigen Rivalen gleich das erste Aufschlagspiel ab. Medvedev hatte den ersten Durchgang anschließend quasi abgehakt. Sinner kassierte bei eigenem Aufschlag hingegen nur zwei Punkte.


Im zweiten Satz drehte Medvedev plötzlich auf und nutzte gleich seine erste Breakmöglichkeit aus. Anschließend hatte er sogar zwei Mal die Chance, auf 4:0 zu erhöhen, doch Sinner zog seinen Kopf gerade noch aus der Schlinge – und verkürzte auf 2:3. Doch Medvedev spielte weiter auf Top-Niveau und nutzte das Spieltempo des müde und angeschlagen wirkenden Sinner aus. Mit dem dritten Satzball machte der Russe schließlich das 7:5.

Der Regen kommt

Im entscheidenden Durchgang gelang Sinner ein Break zur 2:1-Führung, als Medvedev den Ball hinter die Grundlinie platzierte. Anschließend brüllte Sinner seine ganze Freude heraus. So emotional sieht man den 24-Jährigen ansonsten nur selten. Wie ein Vulkan brach es aus Sinner heraus und der Centrale in Rom feierte ihn mit „Sinner“-Sprechchören. Beim Stand von 3:2 musste sich Sinner vom Physio wegen muskulärer Probleme durchmassieren lassen.

In Rom kam starker Regen auf. © APA/afp / TIZIANA FABI

In Rom kam starker Regen auf. © APA/afp / TIZIANA FABI


Anschließend fing es an zu regnen. Die Zuschauer in Rom packten schon die Schirme aus, da spielten Sinner und Medvedev noch einige Minuten weiter. Um 21.45 Uhr und beim Stand von 4:2 wurde die Partie schließlich unterbrochen. Auf Nachfrage der Schiedsrichterin wollte vor allem Sinner vom Platz, Medvedev wäre trotz des leichten Regens auch draufgeblieben.

Im Endspiel gegen Ruud

Im Finale bekommt es der Sieger am Sonntag um 17 Uhr (live im SportNews-Ticker) mit Casper Ruud zu tun. Der Norweger, der mittlerweile in der Weltrangliste bis auf Rang 25 abgerutscht ist, gilt als echter Sandplatzspezialist und zog im Halbfinale Italiens Überraschungsmann Luciano Darderi am frühen Freitagabend den Zahn. In einem kuriosen Spiel setzte sich Ruud gegen Darderi klar durch.

Kommentare (0)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben. Aktivierungslink erneut senden
Vervollständigen sie Ihre Profil-Angaben, um Kommentare zu schreiben.
Profil bearbeiten

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

© 2026 First Avenue GmbH