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Stehen sich erneut gegenüber: Stefanos Tsitsipas und Jannik Sinner © AFP / PAUL CROCK

Sinner-Tsitsipas zum Fünften

Bei den diesjährigen Australian Open ließ ihm Stefanos Tsitsipas keine Chance, vor den eigenen Fans will Jannik Sinner nun zurückschlagen: Am Freitag blickt ganz Tennis-Südtirol nach Rom, wo der 20-Jährige im Rahmen des Masters-1000-Turniers auf den Griechen trifft.

In den ersten drei Runden gegen Pedro Martinez, Fabio Fognini und Filip Krajinovic hat Jannik Sinner nur teilweise jenes Tennis gezeigt, das ihn auszeichnet. Dass der Sextner die Matches dennoch ohne gröbere Probleme gewann, ist ein Beweis seiner große Klasse. Der 20-Jährige weiß allerdings, dass sich die Hürde im Viertelfinale nun stark erhöht. Gegner ist nämlich kein Geringer als der Weltranglisten-5. Stefanos Tsitsipas. Ein alter Bekannter für Sinner.


Das Duell zwischen den beiden ist zwar noch kein Klassiker, dennoch bietet es viel Brisanz – und das aus vielerlei Gründen. Zum einen wäre da die Historie: Insgesamt sind sich die beiden Rechtshänder in ihrer Karriere vier Mal begegnet, wobei Tsitsipas drei Mal erfolgreich war. Erstmals trafen sie 2019 in Rom aufeinander, als der damals 17-jährige Sinner gerade einmal fünf Games gewann. Ein Jahr darauf revanchierte sich der Südtiroler im Foro Italico mit einem Dreisatzsieg – 6:1, 6:7 und 6:2 lautete der Endstand. Seither hat jedoch Tsitsipas das Kommando übernommen. In den letzten zwei Aufeinandertreffen in Barcelona (Sand) und Melbourne (Hartplatz) dominierte der achtfache Titelträger vor allem mit dem Aufschlag und ließ Sinner so keine Chance. Bei den Australian Open etwa erspielte sich Sinner keinen einzigen Breakball.

Sinner kennt Tsitsipas' Stärke
Das soll am Freitag ganz anders werden, wenn Sinner und Tsitsipas um rund 13 Uhr den „Centrale“ in Rom betreten werden. „In Australien hat Stefanos sehr gut gespielt, ich weniger. Unsere Duelle auf Sand sind schon länger her“, analysiert der Sextner„Er ist gut drauf. Das habe ich heute gesehen, als er nach dem ersten Satz sein Niveau sehr gesteigert hat“. Tatsächlich ließ der Grieche seinem Achtelfinalgegner Karen Khachanov (ATP 24) beim 4:6, 6:0 und 6:3 keine Chance. „Ich muss mein Level von Beginn an anheben“, meint der Weltranglisten-13.

Hat die Fans im Rücken: Jannik Sinner © ANSA / ETTORE FERRARI


Tsitsipas wisse unterdessen, dass Sinner das ganze Publikum auf seiner Seite haben werde. Den letzten Duellen schenke er hingegen keine große Bedeutung, „denn jedes Match erzählt eine neue Geschichte“, stapelt der favorisierte Grieche tief.

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