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Die Presse lobt Jannik Sinner und Carlos Alcaraz in höchsten Tönen. © ANSA / JASON SZENES

„Sinner und Alcaraz schrieben eine Ode an das Tennis“

Jannik Sinner und Carlos Alcaraz lieferten sich im Viertelfinale ein Spiel, das in die Annalen eingehen wird. Viele Experten meinen sogar, das Match sei eines der besten aller Zeiten gewesen. Kein Wunder, dass die internationale Presse die beiden Hauptdarsteller mit Lob überschüttet.

Deutschland

Deutsche Presse-Agentur: „Tennis-Thriller für die Geschichtsbücher. Das dramatische Viertelfinalspiel wird nicht nur wegen seiner späten Uhrzeit unvergessen bleiben. Die beiden Jungstars lieferten sich einen finalwürdigen, ja fast schon epischen Schlagabtausch mit vielen brillanten Ballwechseln und fesselnder Spannung. So einen Auftritt hatte die Tenniswelt auch nur ganz selten von den „Big Three“ Rafael Nadal, Novak Djokovic und Roger Federer gesehen. Am Ende zwang Alcaraz Sinner in die Knie. Riesigen Applaus bekamen für das zweitlängste Match der Turniergeschichte aber beide.“


Eurosport: „Wahnsinns-Viertelfinale! Was Carlos Alcaraz und Jannik Sinner den Zuschauern im Arthur Ashe Stadium boten, war Hochgeschwindigkeits-Tennis der Extraklasse.“

Carlos Alcaraz sackte nach dem Sieg zu Boden. © APA/getty / MATTHEW STOCKMAN


Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Carlos Alcaraz sackte auf den blauen Hardcourt und schlug sich überwältigt die Hand vors Gesicht – Jannik Sinner blieb trotz einer Weltklasse-Leistung nur die pure Enttäuschung.“

Italien

Gazzetta dello Sport: „Jannik und Carlos lieferten sich ein episches Duell, wobei der Spanier die Oberhand behielt. Das bricht einem das Herz, aber es gibt auch gute Nachrichten. Der Tennissport ist gerettet. Wir können uns relaxen, die Phänomene Nadal, Federer und Djokovic in den Ruhestand schicken und ihnen für die Freuden danken, die sie uns in den letzten 20 Jahren bereitet haben. Jetzt sind sie da, Carlos und Jannik. Sie begeisterten Tribünen und Fernsehen mit einem epischen Match, das den bisherigen Höhepunkt einer Rivalität markiert, die gerade erst geboren wurde. Ein Kampf, der selbst die Herzkranzgefäße eines Marathonläufers auf die Probe stellen würde. Und es ist fast schon schade, dass es nur einen Sieger geben kann.“

Tuttosport: „Es war ein legendäres Match (bei den US Open hatte noch nie jemand nach 2.30 Uhr nachts gespielt), das von einem ständigen Auf und Ab geprägt war und in dem beide Spieler nie aufgaben.“

Spanien

As: „Im Tennis werden Matches oft durch kleine, manchmal nicht greifbare Details entschieden, die das Ergebnis zu Gunsten eines Spielers beeinflussen. Und es gibt Rivalitäten, bei denen die psychologische Komponente stärker ins Gewicht fällt als die rein sportliche. Dies ist der Fall bei der Rivalität zwischen Carlos Alcaraz und Jannik Sinner seit 2019, als sie sich beim Challenger in Alicante zum ersten Mal gegenüberstanden. Sie ist auf dem Weg, episch zu werden.“

Jannik Sinner wird stärker zurückkommen. © APA/getty / MATTHEW STOCKMAN


Marca: „Carlos Alcaraz und Jannik Sinner haben auf dem Arthur Ashe eine Ode an das Tennis geschrieben. Die beiden größten Nachwuchstalente waren gekommen, um zu zeigen, warum sie als die Zukunft des Tennis angesehen werden. Sie machten auch den größten Skeptikern klar, dass die Zukunft des Sports in guten Händen liegt. Außerdem gibt es keinen Zweifel mehr daran, dass sowohl der Spanier als auch der Italiener die Gegenwart sind.“

USA

ESPN: „Ein Spiel, das nicht enden wollte, nicht enden sollte, könnte man sagen. Carlos Alcaraz und Jannik Sinner, zwei der größten Jungstars des Herrentennis, lieferten sich fünf Stunden und 15 Minuten lang einen Schlagabtausch auf höchstem Niveau.“

New York Times: „Es war das späteste Ende bei den US Open, die in einer Stadt ausgetragen werden, die angeblich niemals schläft, aber Carlos Alcaraz und Jannik Sinner waren es wert, bis in die frühen Morgenstunden aufzubleiben. Die Spannung war konstant, die Qualität der Schläge und der Einsatz überragend. Der an Nummer drei gesetzte Alcaraz und der an Nummer 11 gesetzte Sinner gelten seit langem als die Zukunft des Tennissports, doch nach dem Beginn des Matches am Mittwochabend sahen sie eher wie die Gegenwart aus.“

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