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Tennis-Star Jannik Sinner musste einige bange Momente überstehen. © ANSA / ADAM VAUGHAN

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Tennis-Star Jannik Sinner musste einige bange Momente überstehen. © ANSA / ADAM VAUGHAN

Sinner und der blutige Schuh: „Ich bin überrascht, dass…“

Tennis-Superstar Jannik Sinner war nach seinem hart erkämpften Fünfsatzsieg zum Auftakt von Wimbledon erleichtert. Außerdem sprach er über seinen blutigen Schuh, der viel Aufmerksamkeit erregt hat.

Dass ein Erstrundenmatch von Jannik Sinner so spannend, ja teils dramatisch verläuft wie jenes am Montag in Wimbledon, das hat großen Seltenheitswert. Und doch ist es am Montag geschehen: Der Sextner musste zum Auftakt von Wimbledon gegen den entfesselt aufspielenden Miomir Kecmanovic in den fünften Satz, um den Sieg klarzumachen.


Dabei musste Sinner gleich mehrere knifflige Momente überstehen. Zum einen, weil sein lästiger Gegner Kecmanovic in überragender Verfassung agierte. Zum anderen, weil Sinner kurzzeitig um seine körperliche Verfassung bangen musste. Zu Beginn des dritten Satzes rutschte der beste Tennisspieler der Welt böse, verdrehte sich dabei übel das Bein aus und blieb für einige Momente am Boden liegen. Glücklicherweise hat sich Sinner jedoch nicht verletzt.



Daneben machte sich bei Sinner ein weiteres Problem sichtbar: sein rechter Schuh wurde im Laufe des Matches nämlich immer blutiger. Nach dem gewonnenen Match wurde Sinner im Field-Interview darüber befragt. Und der 24-Jährige gab sofort Entwarnung: „Dem Fuß geht es gut, es sieht schlimmer aus, als es ist.“

Sinner ist zu Späßen aufgelegt

Was genau machte Probleme? „Es ist ein Nagel. Ich wollte hierfür aber nicht das Spiel stoppen und Kecmanovic so unnötig stören“, so ein fairer Sinner. Mit einem dicken Grinser fügte der Sextner auch noch an: „Ich war sehr überrascht, dass mich die Organisatoren weiterspielen ließen, weil es in Wimbledon ja die Regel gibt, dass man nur in weiß spielen darf.“
„Ich war heute sehr nervös.“ Jannik Sinner

Ansonsten herrschte bei Sinner nach dem Match vor allem eine Stimmungslage vor: Erleichterung. „Ich habe heute nicht mein bestes Tennis gespielt, es war auch mein erstes Match auf Rasen. Ich bin froh, dass ich die Partie drehen konnte, auch wenn der dritte Satz, den ich im Tie-Break verloren habe, schwer zu schlucken war“, so Sinner.

Der Sextner gab auch zu: „Das war nicht wie jedes andere Match. Ich war sehr nervös, als ich die Treppen zum Spielfeld runtergegangen bin.“ In der zweiten Runde trifft Sinner am Mittwoch auf Nuno Borges, die Nummer 48 der Welt.

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