
Jannik Sinner wollte ursprünglich in Peking wieder aufschlagen. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / CARMEN MANDATO
Sinner und der geplatzte Trip nach Peking
Diese Meldung schlug am Dienstag ein wie eine Bombe: Jannik Sinners Knieprobleme sind offenbar so groß, dass er die Saison 2026 vorzeitig beenden muss. Wie nun durchsickerte hatte der Südtiroler ursprünglich mit einem viel früheren Comeback geplant.
07. Oktober 2026
Von: dl
Sinner hatte ursprünglich fest mit einem Comeback beim China Open in Peking gerechnet. Mitte September nahm er in Monte Carlo nach mehreren Wochen Behandlung das Training wieder auf. Gemeinsam mit seinem Team wollte er die Belastung schrittweise steigern, um rechtzeitig für die Asien-Tour fit zu werden. Zu Beginn verlief die Vorbereitung vielversprechend. Sinner trainierte unter anderem mit Hubert Hurkacz und Flavio Cobolli.
Besonders wichtig waren dabei Bewegungen und Richtungswechsel, da diese die betroffene Region am Knie besonders stark beanspruchen. Die ersten Tests verliefen gut genug, um die Reise nach Peking zu planen. Sinner sollte am 27. September anreisen und wenige Tage später sein erstes Match bestreiten. Kurz vor der Abreise traten jedoch erneut Schmerzen im Knie auf. Statt nach Peking zu fliegen, kehrte Sinner mit seinem Team nach Mailand zurück. Ein weiterer medizinischer Check ergab die Empfehlung, die Belastung nicht zu erhöhen und die Behandlung fortzusetzen.
Comeback in Australien?
Wie groß die Probleme am Knie sind, ist weiter ein Mysterium. Jedenfalls wird es kein Sinner-Comeback im Jahr 2026 mehr geben. Nun richtet sich der Blick bereits auf die kommende Saison und insbesondere auf die Australian Open (11. bis 31. Jänner 2027). Weniger als 100 Tage bleiben, um die weitere Vorbereitung zu planen und gegebenenfalls Veränderungen vorzunehmen. Für Sinner wäre es ein Comeback nach einem halben Jahr Pause.Profil bearbeiten
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