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Jannik Sinner hat die Wien-Teilnahme als nächstes Ziel anvisiert. © AFP / SEBASTIEN BOZON

Sinner und Seppi haben kein leichtes Spiel

Am Montag hat der internationale Tennisverband die neue Weltrangliste veröffentlicht. Ein Blick darauf verrät: Südtirols beste Tennisspieler aller Zeiten haben dieser Tage einen schweren Stand.

Im ATP-Ranking herrscht augenblicklich wenig Bewegung. Das heißt, dass an der Spitze weiter das spanische Duo um Carlos Alcaraz (1) und Rafael Nadal (2) steht. Das heißt aber auch, dass Jannik Sinner unverändert den 12. Rang einnimmt. Der 21-jährige Sextner schied zuletzt in Sofia wegen einer Knöchelverstauchung vorzeitig aus, in der Folge musste er auch seine Turnierteilnahmen in Astana und Florenz absagen (SportNews berichtete).


Damit ließ Sinner nicht nur wichtige Punkte für die Weltrangliste liegen, vor allem geriet er im „Race to Turin“, also im Kampf um die Teilnahme an den ATP-Finals im November, weiter ins Hintertreffen. Er muss zuhause in Montecarlo tatenlos zusehen, wie die Konkurrenz in der für die Teilnahme relevanten Jahreswertung fleißig Punkte einheimst und er zugleich an Boden verliert. Sinner liegt an Position 13. Zur Erinnerung: Lediglich die besten 8 dürfen an den Finals teilnehmen.

Stand heute hofft Sinner, für das ATP-500-Turnier in der Wiener Stadthalle (23. bis 30. Oktober) wieder fit zu werden. Danach hat er auch noch für das ATP-Masters-Turnier in Paris-Bercy (30. Oktober bis 6. November) gemeldet.

Sind das Seppis letzte Turniere?

Nicht nur Sinner ist diese Woche zum Zuschauen gezwungen, auch Andreas Seppi ist spielfrei. Er blieb am Samstag in der Qualifikation für das ATP-250-Turnier in Florenz an Mikael Ymer hängen. In der Weltrangliste ist der 38-jährige Kalterer an die 250. Position abgerutscht.

Andreas Seppi musste in der Florenz-Quali die Segel streichen. © BELGA / DIRK WAEM

Seppi hat nun um eine Wild Card für das ATP-Turnier kommende Woche in Neapel angesucht, danach hat er für das Challenger in Gröden Ende Oktober gemeldet. Bis dahin will der Routinier, der es im Jahr 2013 bis auf Platz 18 der Weltrangliste geschafft hat, entscheiden, ob er einen Schlussstrich unter seine Karriere zieht oder doch noch ein Jahr dranhängt.

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