
Jannik Sinner will seinen Titel verteidigen. © ANSA / NEIL HALL
Sinner vor Djokovic-Kracher: „Keine weißen Kappen“
Nach seinem klaren Viertelfinal-Sieg gegen Jan-Lennard Struff blickt Jannik Sinner auf das Wimbledon-Halbfinale gegen Novak Djokovic voraus.
08. Juli 2026
Von: tu
Nun wartet im Halbfinale Novak Djokovic. Der Mann, der auf dem heiligen Rasen von Wimbledon wie kaum ein anderer weiß, wie man große Matches gewinnt. Der 39-jährige Serbe setzte sich in einem dramatischen Fünf-Satz-Krimi gegen Félix Auger-Aliassime durch und machte damit das nächste Kapitel im Duell mit Sinner perfekt.
Der Südtiroler weiß dabei jedoch genau, welche Aufgabe auf ihn zukommt: Auch wenn er gegen Djokovic zuletzt mehrfach die Oberhand behalten hatte, ehe ihn der Serbe bei den Australian Open im Halbfinale stoppte, will Sinner aus der Vergangenheit keine zu großen Schlüsse ziehen. „Jedes Match ist anders“, sagte der Sextner. Selbst während seiner kleinen Siegesserie gegen Djokovic habe jede Partie „ihre eigene Geschichte“ gehabt.
Novak Djokovic trotz erneut dem Alter. © APA/afp / GLYN KIRK
Besonders auf Rasen kann sich ein Duell schnell in die eine oder andere Richtung drehen. „Wenn du einen schlechten Aufschlagtag hast oder den Ball nicht gut fühlst, wird es sehr, sehr schwierig“, erklärte Sinner. Genau deshalb zählt für ihn gegen Djokovic jedes Detail. Der Serbe habe Wimbledon bereits so oft gewonnen und wisse ganz genau, wie man ein solches Halbfinale angeht. Sinner will sich deshalb nicht von der Bilanz oder dem letzten Aufeinandertreffen leiten lassen, sondern sich auf sich selbst konzentrieren. „Mehr kann ich nicht tun“, zuckte der Weltranglistenerste mit den Schultern.
Team-Outfits in der Sinner-Box
Für einen Schmunzler sorgte Sinner zum Abschluss der Pressekonferenz, als er auf die farblich abgestimmten Outfits seines Teams angesprochen wurde. Wer die Farben auswählt? „Das müsst ihr mein Team fragen, nicht mich“, sagte Sinner lachend.Darren Cahill (rechts) und Co. überzeugen bei Wimbledon mit übereinstimmenden Outfits. © janniksin / Instagram
Eine klare Meinung hat er aber doch: Weiße Kappen sieht er auf seiner Spielerbox offenbar nicht gerne. „Aus einem bestimmten Grund mag ich keine weiße Kappe – wir haben keine gute Siegquote, wenn sie weiße Kappen tragen“. Hoffentlich hält sich Sinners Team am Freitag im Halbfinale gegen den Serben daran.
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