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Jannik Sinner steht in der zweiten Runde von Rom. © Luigi de Pompeis

Sinner vor Duell gegen Tsitsipas: „Alles kann passieren“

Jannik Sinner befindet sich derzeit in Topform: Beim Masters-1000-Turnier in Rom konnte der junge Pusterer sein Erstrunden-Match am Sonntag gegen den favorisierten Steve Johnson nach einem wahren Kraftakt gewinnen. Nun hat er sich gegenüber dem italienischen Tennisverband zum bevorstehenden Duell gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas geäußert.

Sinner (ATP 263) ließ am Sonntag im Foro Italico in Rom beim „Internazionali BNL d'Italia“, dem wichtigsten Tennisturniers in Italien, aufhorchen: Der 17-Jährige, für den es das 3. ATP-Turnier ist, besiegte in der ersten Runde den US-Amerikaner Steve Johnson, der in der ATP-Liste auf Platz 59 liegt. „Ich wusste, dass ich auf diesem Niveau mithalten kann. Allerdings habe ich diesen Triumph im Vorfeld nicht erwartet. Am Ende hat mich das Publikum auf dem Centrale zum Sieg getrieben“, sagte Sinner gegenüber dem italienischen Tennisverband.

In der zweiten Runde trifft der Südtiroler (am Mittwoch) auf Stefanos Tsitsipas, der in der Weltrangliste auf Nummer 7 steht. Auch Tsitsipas befindet sich derzeit in Topform: Der Grieche schaltete zuletzt beim Masters-1000-Turnier in Madrid „Sandkönig“ Rafael Nadal im Halbfinale aus. Einzig beim Finale hatte der 20-Jährige dann gegen die Nummer 1 der Welt, Novak Djokovic, das Nachsehen.

„Ich weiß, wie stark Stefanos ist. Es wird sehr schwierig, denn er spielt sehr druckvoll. Aber am Ende geht’s um Tennis und deshalb kann alles passieren. Auf dem Platz versuche ich immer die Ruhe zu bewahren“, sagte Sinner.

Seppi auch im Doppel ausgeschieden
Andreas Seppi und sein Landsmann Simone Bolelli sind hingegen am Montagnachmittag im Doppel des Masters-1000-Turniers in Rom ausgeschieden. Die „Azzurri“ zogen in Runde 1 gegen die topgesetzten Lukasz Kubot (POL)/Marcelo Melo (BRA) mit 3:6, 4:6 den Kürzeren.

Bereits am Sonntagabend war der Kalterer in der Startrunde der „Internazionali d’Italia“ am Spanier Roberto Bautista Agut in drei Sätzen gescheitert. Am Montag folgte nun das Doppel-Aus: Im ersten Satz genügte Kubot/Melo ein Break, um sich mit 6:3 durchsetzen zu können. Im zweiten Spielabschnitt mussten Seppi/Bolelli ihren Service erneut einmal Mal abgeben. Nach 1:11 Stunden Spielzeit verwandelten Kubot/Melo ihren zweiten Matchball zum 6:4-Endstand.

Autor: dl/pm

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