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Ist am Mittwoch erneut gefordert: Jannik Sinner © APA/getty / MATTHEW STOCKMAN

Sinners Mammutaufgabe gegen „Long John“

Er gilt in der Tennis-Szene als der beste Aufschläger aller Zeiten – und ist am Mittwoch, beim Masters-1000-Turnier in Cincinnati, Gegner von Jannik Sinner: Der US-Amerikaner John Isner

36 Jahre alt, aber kein bisschen müde: Der 2,08 Meter große Aufschlagsriese John Isner erlebt im fortgeschrittenen Tennis-Alter einen zweiten Frühling. Nach einer bescheidenen Corona-Saison meldete sich der Mann aus North Carolina in diesem Jahr eindrucksvoll zurück und gewann nicht nur 21 von 29 Matches, sondern in Atlanta auch seinen 16. ATP-Titel. Entscheidenden Anteil daran hat zweifellos sein Aufschlag, der die wohl größte Waffe im Tennissport darstellt. Erst am Dienstag übertraf Isner dank seines 4:6, 7:6, 6:4-Erstrundensieges gegen Cameron Norrie die Marke der 13 000 Asse – nach dem Kroaten Ivo Karlovic als erst zweiter Tennisspieler der Geschichte.


Diesen Service zu entschärfen, ist die Aufgabe, die am Mittwochabend auf Sinner (ca. 20 Uhr) zukommt. Der 20-Jährige hatte nach seinem Auftaktmatch gegen Federico Delbonis einen unerhofften freien Tag, denn sein Doppel-Match fiel wegen Regens wortwörtlich ins Wasser.

John Isner ist Sinners Zweitrundengegner. © APA/getty / MATTHEW STOCKMAN


Somit konnte er sich ausgiebig mit dem Isner-Aufschlag auseinandersetzen. Ob Sinner, der als ausgezeichneter Return-Spieler gilt, das richtige Gegenmittel findet, zeigt sich am Mittwoch in Ohio. Fest steht aber auch, dass sich das Spiel des US-Amerikaners nicht nur auf den Aufschlag beschränkt. Auch das Netzspiel und die Vorhand sind hervorragend. Für Sinner ist es jedenfalls das erste Mal, dass er auf einen der selbsternannten „Servebots“ trifft. Denn auch gegen Karlovic oder Reilly Opelka hat sich der Youngster noch nie gemessen.

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