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Jannik Sinner verzauberte nicht nur das Publikum in Turin: Der Sextner fühlt sich für das Duell mit Daniil Medvedev gewappnet. © ANSA / ALESSANDRO DI MARCO

So stehen Sinners Aufstiegschancen: „Braucht das beste Tennis“

Nach seinem Traum-Einstand bei den ATP-Finals in Turin hat Jannik Sinner erklärt, wie es überhaupt zu seinem Einsatz kam. Nach dem grandiosen Auftritt gegen seinen Freund Hubert Hurkacz konnte der Sextner die Tränen auf dem Court nicht zurückhalten.

Erst am frühen Abend war klar, dass Matteo Berrettini die ATP-Finals nicht mehr fortführen kann. Für Sinner endete damit eine lange Zeit des Wartens, wie er auf der Pressekonferenz nach dem Match gegen Hubert Hurkacz erklärte: „Ich war stets bereit, aber ich musste auf die Entscheidung von ihm warten. Um circa 17 Uhr wusste ich dann Bescheid.“


Anlaufschwächen zeigte Sinner in Turin keine. Stattdessen fegte der Südtiroler seinen Gegner und guten Freund Hurkacz (ATP 9) in zwei Sätzen vom Feld. Ein emotionaler Moment für den 20-Jährigen, der nach dem Sieg gegen den Osteuropäer seinen Gefühlen freien Lauf ließ. „Ich muss sagen, dass ich mich heute sehr gut auf dem Court gefühlt habe. Ich habe versucht, mein bestes Tennis zu spielen und das ist mir gelungen. Ich bin sehr glücklich über meine Leistung“, so Sinner. Die Chancen auf ein Weiterkommen sind für Sinner trotz des Erfolgs über den Polen nicht sehr groß. Der Südtiroler muss gegen Daniil Medvedev gewinnen und zugleich auf Schützenhilfe von Hurkacz (er spielt gegen Alexander Zverev) hoffen.

Trotz Sieg: Aufstiegschancen sind gering
Für Sinner war aber schon der Auftritt am Dienstagabend ein Highlight: „Die Atmosphäre ist unglaublich, die Zuschauer haben mich immer angefeuert. Ein Turnier in Italien zu spielen ist immer etwas Besonderes. Es gibt einen dieses Gefühl, dass man es zusammen mit den Fans schaffen will und so war es auch heute. Wenn dir das ganze Stadion zur Seite steht und der Gegner alle gegen sich hat, dann ist es für ihn sehr schwierig.“

Anstatt sich den Kopf über den Aufstieg in die nächste Runde zu zerbrechen, will sich Sinner auf das Match gegen Medvedev (Donnerstag, 21 Uhr) konzentrieren: „Wenn man gegen Daniil bestehen will, braucht es das beste Tennis. Er ist die Nummer 2 der Welt und hat heuer einen Grand Slam und viele weitere Turnier gewonnen. Es ist eine schwierige Aufgabe gegen ihn zu spielen“, so Sinner abschließend.

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