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Jannik Sinner verzaubert Wien. © APA / MAX SLOVENCIK

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Jannik Sinner verzaubert Wien. © APA / MAX SLOVENCIK

Sogar der Gegner staunt: Jannik Sinner verzaubert Wien

Jannik Sinner hat in Wien einen regelrechten Hype ausgelöst. Ein Hype, der durch den jüngsten Auftritt des Sextner Superstars am Freitagabend noch einmal befeuert werden dürfte.

Alexander Bublik (ATP 16) ist ein Paradiesvogel auf der Tennistour, der immer wieder mal für amüsante Aussagen gut ist. Und so sagte der Kasache vor wenigen Wochen zu Jannik Sinner: „Du spielst wie eine künstliche Intelligenz.“ Nun, weit davon entfernt war der Sextner Superstar am Freitag im Viertelfinale von Wien nicht. Was Sinner in der österreichischen Hauptstadt gegen Bublik bot, war eine pure Machtdemonstration. Nach 76 Minuten gewann Sinner mit 6:4, 6:4 und steht im Halbfinale!


An einer Zahl wird deutlich, wie dominant der Auftritt des Pusterer Weltranglisten-Zweiten in der rappelvollen und ohrenbetäubend lauten Stadthalle wirklich war. In seinen zehn Aufschlagspielen gab Sinner gerade einmal fünf (!) Punkte ab. Dass Bublik meilenweit von einem Break entfernt war, erklärt sich von selbst, und auch ansonsten entzauberte Sinner seinen Gegner mit sagenhaften Returns, eiskalten Winnern und dem einen oder anderen Gustostückerl.

Alexander Bublik hatte nicht den Hauch einer Chance. © APA / MAX SLOVENCIK

Alexander Bublik hatte nicht den Hauch einer Chance. © APA / MAX SLOVENCIK


Bublik durchlebte unterdessen die verschiedensten Gefühlsebenen. Zuerst noch richtig frustriert, schüttelte der Kasache gegen Ende des Matches aufgrund von Sinners Dominanz nur mehr lachend den Kopf. Mehrmals drehte er sich fragend zu seiner Box um, und in seinem Blick war abzulesen: „Was soll ich da nur tun?“ Und das, obwohl der Kasache einer von nur drei Spielern ist, die Sinner in diesem Kalenderjahr bezwingen konnten.

Bublik wehrt sich, jetzt wartet De Minaur

Dass das Match nicht noch früher zu Ende war, lag daran, dass sich Bublik bei eigenem Service mit Händen und Füßen wehrte. Ein mal zauberte er sogar einen seiner gefürchteten Aufschläge von unten hervor. Acht Breakbälle erarbeitete sich Sinner, sechs davon konnte Bublik abwehren – das spricht für den Kampfgeist des Gegners. Trotzdem hatte man zu keiner Zeit das Gefühl, dass Sinner hier auch nur minimal etwas anbrennen lassen könnte.

Publikumsliebling Sinner steht nun also im Halbfinale – und dort wartet nun seine liebste Beute. Am Samstag um 15 Uhr trifft der 24-jährige Südtiroler auf den Australier Alex de Minaur. Sinners Bilanz gegen die Nummer 7 der Welt: 11:0-Siege!

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