
Jannik Sinner marschiert weiter ohne Satzverlust durchs Turnier in Rom. © APA/afp / TIZIANA FABI
Sogar Wierer ist baff: Sinner feiert Rekordsieg
Die Bestmarke ist gefallen! Jannik Sinner hat am Donnerstagnachmittag in Rom einen Sieg für die Ewigkeit gefeiert und Novak Djokovic einen Langzeit-Rekord abgenommen. Da war selbst Edel-Fan Dorothea Wierer begeistert.
14. Mai 2026
Von: fop
Jannik Sinner hat bei den Internazionali d'Italia den nächsten Schritt in Richtung Premieren-Turniersieg gesetzt. Der Weltranglistenerste zog mit einem 6:2, 6:4 gegen Andrey Rublev (ATP 14) ins Halbfinale ein. Doch damit nicht genug.
Denn der klare Zweisatzsieg gegen den Russen war der 32. am Stück bei Masters-1000-Turnieren. So eine Serie gab es im internationalen Tennis noch nie! Die bisherige Bestmarke teilte sich Sinner mit Novak Djokovic, der vor mittlerweile 15 Jahren letztmals 31 Siege in Serie auf der zweithöchsten Turnierebene einfuhr.
Sinner erstmals gebreakt
Mit seiner Vorstellung und seinem Rekordsieg begeisterte Sinner am Donnerstag mehr als 12.000 Fans am ausverkauften Campo Centrale – darunter auch Dorothea Wierer. Die ehemalige Biathlon-Queen war am Vortag mit ihrem Ehemann Stefano mit dem Zug nach Rom gereist, um dem Spektakel im Foro Italico hautnah beizuwohnen. Dort saß sie auf den Ehrenplätzen, unweit von Ex-Fußballstar Paolo Maldini und dem italienischen Fernsehmoderator Massimo Giletti.Sie alle sahen, wie Sinner seiner Favoritenrolle anderthalb Stunden lang vollends gerecht wurde. Zwei Breaks jeweils zu Satzbeginn waren die Basis für seinen Erfolg. Auch wenn sein erster Service am Anfang noch nicht so kam und Rublev ihm erstmals in diesem Turnier ein Aufschlagspiel abnahm, zog der Südtiroler seinen Matchplan voll durch. Er dominiert von der Grundlinie, auch in Sachen Winner-Anzahl (19:12) konnte der Russe nicht mithalten. Jannik macht auch weniger unforced errors – in Summe vier weniger als Rublev (10:28). So war es am Ende eine klare Sache.
Nächster Rekord wartet schon
Jetzt fehlen Sinner nur noch zwei Matchsiege zum nächsten historischen Rekord: Die ersten fünf 1000er einer Saison hat noch niemand gewonnen, der Südtiroler kann diesen Meilenstein mit dem Turniersieg in Rom setzen.„Jetzt gilt es, die Energiereserven zu füllen“ Jannik Sinner
Auf dem Weg dorthin bekommt es Sinner nun mit Daniil Medvedev (ATP 9) zu tun, der gegen den 20-jährigen Überraschungsmann Martin Landaluce (ATP 94) ordentlich kämpfen musste. Das Halbfinale steht am Freitag um 19 Uhr an. „Jetzt gilt es, die Energiereserven zu füllen. Denn das wird ein ganz, ganz hartes Match. Ich will unbedingt gewinnen – das Turnier hier bedeutet mir sehr viel“, sagte Sinner nach seinem Sieg über Rublev.
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