
Jannik Sinner steht im Finale. © ANSA / ALESSANDRO DI MEO
Souveräne Überstunde: Sinner steht im Finale
Jannik Sinner steht beim Masters-1000-Turnier in Rom im Finale. Der Sextner setzte sich am Samstag nach der Fortsetzung seines wegen Regens unterbrochenen Halbfinals gegen Daniil Medvedev mit 6:2, 5:7 und 6:4 durch.
16. Mai 2026
Von: tu
Am Freitagabend war Sinner auf dem Campo Centrale noch vom Regen ausgebremst worden. Beim Stand von 6:2, 5:7 und 4:2 aus Sicht des Sextners musste das Halbfinale gegen Daniil Medvedev nach 2.19 Stunden unterbrochen werden. Um 21.45 Uhr ging es für beide Spieler vom Platz, gegen 23 Uhr war klar: Die Entscheidung über den Finaleinzug musste vertagt werden. Diese fiel dann am Samstag kurz nach 16 Uhr. Die Nummer 1 der Welt brauchte nach der Fortsetzung nur rund eine Viertelstunde, um den dritten Satz mit 6:4 zu beenden und den Einzug ins Finale perfekt zu machen.
Zur Erinnerung ein kurzer Rückblick auf den Freitag: Bis zur Regenpause hatte das erste Sandplatz-Duell zwischen Sinner und Medvedev bereits einiges geboten. Der Südtiroler startete gut, returnierte bärenstark und holte sich den ersten Satz klar mit 6:2. Danach fand Medvedev besser ins Spiel und nutzte eine Schwächephase Sinners zum 7:5-Satzausgleich. Im Entscheidungssatz war wieder der Sextner am Drücker: Mit dem Break zum 2:1 riss er den Centrale mit – ehe der Regen das Halbfinal-Spektakel beim Stand von 4:2 für Sinner vorerst stoppte.
Sinners Aufschlag wackelt nicht
Am Samstag musste dieser dann also genau dort weitermachen, wo ihn der Regen unterbrochen hatte: mitten in einem Halbfinal-Krimi. Medvedev servierte zunächst bei Vorteil und verkürzte mit einem Ass sofort auf 3:4. Doch Sinner ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Bei eigenem Aufschlag blieb der Sextner unantastbar und brachte sich beim Stand von 5:3 in die Position, das Match zuzumachen. Zwei Matchbälle wehrte Medvedev da noch nervenstark ab und verkürzte auf 4:5.Medvedev gratuliert Sinner. © APA/afp / TIZIANA FABI
Danach aber blieb Sinner eiskalt. Bei eigenem Aufschlag nutzte er seinen dritten Matchball zum 6:4 im Entscheidungssatz und machte den Finaleinzug perfekt. Die Extra-Schicht nach der Regenunterbrechung dauerte für den Südtiroler damit nur knapp eine Viertelstunde.
Am Sonntag um 17 Uhr wartet im Finale Casper Ruud, der am Freitag gegen Luciano Darderi gewonnen hatte.
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