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Das gewöhnliche Shakehand fielen zwischen Alison van Uytvanck und Greet Minnen etwas anders aus.

Spiel, Satz, Kuss: Liebespaar als Rivalinnen am Court

Beim WTA-Turnier in Karlsruhe standen sich die beiden belgischen Tennisspielerinnen Alison van Uytvanck und Greet Minnen gegenüber. An sich nichts Besonderes – wären die beiden nicht seit 3 Jahren ein Paar. Sie nutzten das Duell um ein klares Zeichen gegen Homophobie zu setzen.

„Ich hatte letzte Woche schon so ein komisches Gefühl, dass es hier in Karlsruhe zum ersten Mal passieren könnte“, sagte die Weltranglistennummer 65 Alison van Uytvanck gegenüber der Badische Neueste Nachrichten . Gemeint war ein Aufeinandertreffen am Netz mit ihrer Lebensgefährtin Greet Minnen, die im WTA-Ranking den 123. Platz belegt. Und so kam es schließlich auch: Die Belgierinnen duellierten sich in der 1. Runde des 125.000-Dollar-Turniers in Süddeutschland.

Alison van Uytvanck und Greet Minnen treten gemeinsam auch im Doppel an. © AFP / ADRIAN DENNIS


Ihre Beziehung hat unter dem Sandplatz-Fight am Center Court offenbar aber nicht gelitten, denn trotz des hart erkämpften 6:4,1:6, 6:1-Sieges von Van Uytvanck fielen sich beide Spielerinnen nach dem Duell innig in die Arme. Bevor die Kontrahentinnen zu ihren Bänken schritten, drückten sie sich noch einen dicken Kuss auf die Lippen.



Die 25-jährige Van Uytvanck und die um 4 Jahre jüngere Minnen sind seit 2016 ein Paar und mittlerweile auch verheiratet.
„Ich bin homosexuell, nicht krank“
Alison van Uytvanck
Vor Kurzem hatten sie beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon als Duo im Doppel den Einzug in die 2. Runde geschafft und die Gelegenheit genutzt, um ihr Anliegen in die Öffentlichkeit zu tragen. „Ich bin homosexuell, nicht krank“, sagte Van Uytanck gegenüber dem Guardian und wünschte sich mehr Coming Outs im Tennissport: „Dadurch würden die Leute mehr Selbstvertrauen tanken.“


Autor: fop

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