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Karin Knapp ist die neue Trainerin von Verena Hofer. © Felice Calabro' / Felice Calabro'

Karin Knapp startet zweite Karriere

Die Ahrntalerin, die ihre Karriere dieses Jahr beendete, wird ab sofort Verena Hofer coachen. Das erste Turnier, unter der Leitung Knapps, bestreitet Hofer diese Woche.

Knapp bleibt der Tenniswelt erhalten
Im Mai dieses Jahres hat Karin Knapp wehmütig das Ende ihrer Karriere verkündet. Die 31-Jährige legt sich aber keineswegs auf die faule Haut, sondern schlägt einen neuen Weg in ihrer Karriere ein. Knapp bleibt dem Tennissport treu und trainiert nun, wie auch ihr Mann Francesco Piccari, Italiens Tennistalente.
Knapp nimmt Verena Hofer unter ihre Fittiche
Die Grödnerin Verena Hofer absolvierte Anfang Juli eine Trainingswoche in Anzio, in der Piccari Academy von Francesco und Bruder Alessandro Piccari. Dort lernte sie Knapp kennen. Die bald 21-Jährige Hofer war sofort begeistert von der ehemaligen Nummer 33 der Weltrangliste. Der Jungspund hofft unter der Leitung der erfahrenen Knapp in der Weltrangliste nach oben zu klettern. „Die Zusammenarbeit ist vorerst bis zum Jahresende geplant“, sagt Ambros Hofer, der Vater von Verena und Turnierdirektor beim ATP-Challenger im Oktober in Gröden. Bisher wurde Hofer von Stefano Bassetto betreut.

Tennistalent Verena Hofer aus Gröden. © Felice Calabro' / Felice Calabro'

Guter Start ins erste gemeinsame Turnier
Diese Woche betreut Knapp Hofer erstmals bei einem Turnier. Beim 15.000-Dollar-Turnier in Sezze ist die Grödnerin die Nummer 4. Am Dienstag in der 1.Runde siegte sie bereits über die spanische Qualifikantin Julia Payola mit 6:2 und 7:6 (3). Knapp war zufrieden mit dem ersten Spiel ihres Schützlings: „Sie hat für das erste Match ganz gut und vor allem richtig gespielt“.

Knapp, die nach ihrem Comeback 2009 ebenfalls in Anzio in der Nähe von Rom begann zu trainieren, sieht großes Potenzial bei Hofer: „Sie kann viele Dinge verbessern, das ist gut so. Auch im körperlichen Bereich“.

Neben Hofer trainieren noch zahlreiche andere Spitzensportlerinnen, wie Deborah Chiesa (Nummer 159 der Welt) oder Ludmilla Samsonova (WTA 336), in Anzio.

Autor: jt