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Ballt die Siegerfaust: Jannik Sinner steht in Rungg im Hauptfeld.

Sparkassen Trophy: Ein historischer Tag in Rungg

3 Südtiroler stehen im Hauptfeld der „Sparkassen Trophy“ in Rungg. Soviel wie noch nie, seit das Turnier mit 25.000 US-Dollar plus Hospitality dotiert ist. Jannik Sinner und Moritz Trocker rückten am Montag mit ihren Siegen ins Hauptfeld vor. Der dritte Südtiroler, Alexander Weis, steht dank einer Wild Card des Veranstalters im Tableau der 32.

Rungg ist bislang das Turnier der Südtiroler Talente – ganz zur Freude der vielen heimischen Tennisfans und der Organisatoren: „Seitdem wir der Futures-Kategorie 25.000 plus Hospitality angehören, waren noch nie so viele Südtiroler im Hauptfeld mit dabei“, freut sich Turnierdirektor Dietmar Pfeifer. „Daran sieht man, dass der Tennissport in Südtirol auf einem sehr guten Weg ist. Die Dichte an Spielern, die international bestehen können, ist in den vergangenen Jahren stetig angestiegen.“

Trocker zeigt großes Kämpferherz
Für die emotionalsten Momente sorgte am Montag Trocker (ATP 1575) vom TC Rungg in seiner Partie gegen Tommaso Roggero. Er kämpfte sich in beiden Sätzen in bemerkenswerter Manier zurück: Im ersten Durchgang lag er 3:5, im zweiten 2:6 und 6:7 im Tiebreak in Rückstand und gewann dennoch mit 7:5, 7:6 (7). Eine große Willensleistung des 18-Jährigen. In der ersten Runde des Hauptfelds spielt er am Dienstag allerdings gegen einen harten Brocken, nämlich gegen die Nummer 7 des Turniers Juan Pablo Ficovich (ATP 431) aus Argentinien.

Moritz Trocker zeigte eine bärenstarke Leistung.


Ohne Mühe weiter ist auch der (noch) 16-jährige Jannik Sinner, der Luca Tomasetto (ATP 1487) beim 6:0, 6:4 kaum eine Chance ließ. Der Sextner begann mit 9 Games in Folge, verlor Mitte des zweiten Satzes kurz die Konzentration, fing sich jedoch bald wieder und ging nach 1 Stunde und 21 Minuten als Sieger vom Platz. Nächster Gegner in der ersten Runde des Hauptfelds ist der Qualifikant Giacomo Dambrosi. Der dritte Südtiroler im Hauptbewerb, Weis vom TC Rungg, bekommt es am Dienstag ebenfalls mit einem Qualifikanten, dem Italiener Lorenzo Frigerio (ATP 838) zu tun.

Autor: pm/det

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