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Alexander Weis (links) und Jannis Sinner verloren das Achtelfinale in Rungg. © tc rungg

Sparkassen Trophy: Südtiroler scheitern im Achtelfinale

Bei der „Sparkassen Trophy“ in Rungg haben sich am Mittwoch mit Jannik Sinner und Alexander Weis die letzten Südtiroler im Achtelfinale verabschiedet. Sinner verlor gegen Juan Pablo Ficovich 3:6, 3:6, Weis unterlag Pietro Rondoni mit 3:6, 4:6.

Vor den Augen zahlreicher Tennisfans zeigte Sinner (ATP 1161) in seinem Achtelfinalmatch gegen Juan Pablo Ficovich (ATP 431), warum er zu den größten Tennishoffnungen Südtirols zählt. Besonders von der Grundlinie hielt der noch 16-jährige Sextner gegen seinen argentinischen Kontrahenten, der in diesem Jahr bereits zwei Futures-Titel gewinnen konnte, gut mit.

Am Ende setzte sich mit Ficovich der konstantere Spieler durch, insbesondere bei eigenem Aufschlag zeigte der 21-Jährige seine ganze Klasse. Sinner begann seinerseits beide Sätze mit einem Break gegen sich. Nach 1 Stunde und 15 Minuten hieß es 6:3 und 6:3 für Ficovich.

Weis fordert Rondoni

Noch etwas näher dran am Viertelfinale war Weis (ATP 905) vom TC Rungg. Er stand Pietro Rondoni (ATP 426) gegenüber. Rondoni war noch vor wenigen Wochen an Position 377 der Weltrangliste klassiert dank zweier ITF-Turniersiege in Sassuolo und Albinea. Von Weis wurde die Nummer 6 des Turniers gefordert, aber fiel nicht: „Es war meist ein Spiel auf Augenhöhe, auch wenn ich nicht mein bestes Tennis gezeigt habe“, so Weis.

„Er war heute einfach besser im Verwerten seiner Chancen. Immer als ich wieder dran war, zeigte er eine top Leistung.“ Weis gelang je ein Break pro Satz, Rondoni nahm dem Rungger je zwei Mal den Aufschlag ab. Nach 1 Stunde und 41 Minuten verwandelte Rondoni den ersten Matchball zum 6:3, 6:4. Die beiden Südtiroler verabschiedeten sich so erhobenen Hauptes und mit je einem Weltranglistenpunkt mehr auf dem ATP-Konto von der „Sparkassen Trophy 2018“.

Souza rettet die Ehre der Topfavoriten

Nicht mehr in Rungg mit dabei ist auch die Nummer 1 des Turniers, der Argentinier Hernan Casanova (ATP 272), der sich Gonzalo Villanueva (ATP 628) mit 6:3, 6:4 geschlagen geben musste. Ebenso wie die Nummer 3, der Niederländer Jelle Sels (ATP 368). Er unterlag etwas überraschend dem 23-jährigen Italiener Davide Galoppini mit 2:6 und 5:7. Die Ehre der Bestgesetzten rettete Joao Souza, die ehemalige Nummer 69 der ATP-Weltrangliste. Er bezwang in einem hochklassigen und zumindest 2 Sätze lang äußerst engen Match Riccardo Bonadio (ATP 573) mit 7:6, 4:6 und 6:0.

Am Donnerstag stehen in Rungg die Viertelfinal-Begegnungen im Einzel und die Halbfinalspiele im Doppel auf dem Programm. Spielbeginn ist um 12.30 Uhr – wie gewohnt bei freiem Eintritt.


Autor: pm/am