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Eine Österreicherin verletzte sich. © APA / PATRICK SMITH

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Eine Österreicherin verletzte sich. © APA / PATRICK SMITH

Tränenreiches Aus: Tennis-Star ist untröstlich

Anastasia Potapova hat am Montag das erste Grand-Slam-Viertelfinale einer Österreicherin seit 14 Jahren verpasst. Nach einer Verletzung vergoss die 25-Jährige bei den US Open bittere Tränen. Parallel schied mit Iga Swiatek eine Topfavoritin auf spektakuläre Art und Weise aus.

Der zweite Sieg in Serie über eine Top-Ten-Spielerin war Potapova in New York nicht vergönnt. Die gebürtige Russin verletzte sich im Finish gegen French-Open-Siegerin Mirra Andreeva (WTA 5) am linken Knie und verlor 7:5, 4:6, 3:6. Die Russin gewann im fünften Duell zum vierten Mal. Die Verletzung kam im letzten Game nach einer Überstreckung des linken Knies zustande. Potapova quälte sich danach noch auf dem Platz, allerdings ist eine gröbere Verletzung nicht auszuschließen.


Während Andreeva äußerst sportlich gleich zu Potapova lief, musste die rot-weiß-rote Akteurin eine Verletzungsauszeit nehmen. Mit engem Verband am linken Knie versuchte Potapova noch, das Unmögliche möglich zu machen. Doch es war ihr kein Punkt mehr vergönnt. Andreeva kam nach dem Matchball auf die andere Seite und umarmte und tröstete ihre Gegnerin, die sie später auch als Freundin bezeichnete.


Für Potapova war dies nach ihrem Erfolgslauf und dem Sieg über die Vorjahresfinalistin Amanda Anisimova ein schwerer Rückschlag. Alles schien angerichtet für ihren ersten Einzug in ein Major-Viertelfinale. Stattdessen kam jedoch alles anders.

Chinesische Comeback-Königin

Parallel musste Iga Swiatek das Aus im Achtelfinale hinnehmen. Die Polin, die zuletzt das Masters-1000-Turnier in Toronto für sich entschieden hatte, verlor gegen die Chinesin Zheng Qinwen mit 5:7 und 3:6. Dabei führte sie im ersten Satz schon mit 5:0, ehe die amtierende Olympiasiegerin aufdrehte und sieben Games am Stück gewann. Gleiches war Zheng schon in der dritten Runde gelungen – damals wandelte sie im dritten Abschnitt gegen Madison Keys ebenfalls ein 0:5 in ein 7:5 um.

So freute sich Zheng Qinwen über den Viertelfinaleinzug. © APA / AL BELLO

So freute sich Zheng Qinwen über den Viertelfinaleinzug. © APA / AL BELLO


Nach ihrem Sieg sackte die Chinesin erleichtert zu Boden. Kein Wunder, denn die US Open haben sie wieder zurück auf die große Bühne gebracht. Nach einer Ellbogen-OP im letzten Herbst haderte Zheng lange mit ihrer Form, rutschte aus den Top 100 und musste in New York durch die Qualifikation. Inzwischen hat sie in New York schon sieben Partien gewonnen. Im Viertelfinale trifft sie nun entweder auf Coco Gauff oder Elena Rybakina.

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