
Juan Carlos Ferrero (links) mit seinem ehemaligen Wunderknaben Carlos Alcaraz. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / SARAH STIER
Trennung von Alcaraz: Jetzt packt der Trainer aus
Mitte Dezember gab Carlos Alcaraz bekannt, sich von seinem langjährigen Erfolgstrainer getrennt zu haben. Dieser spricht nun in einem Interview Klartext.
25. Dezember 2025
Von: det
Es war eine Nachricht, mit der niemand rechnen konnte: Kurz vor Weihnachten hat sich Carlos Alcaraz von seinem Trainer Juan Carlos Ferrero getrennt. Der aktuelle Weltranglistenerste und der ehemalige Weltranglistenerste gaben jahrelang ein geniales Duo in der Tennisszene ab, wobei Ferrero großen Anteil daran hatte, dass Alcaraz bereits mit 22 Jahren sechsfacher Grand-Slam-Sieger ist.
Doch vergangene Woche meldete der junge Spanier, dass die Zusammenarbeit der beiden zu Ende ist. Nun hat sich Trainer Juan Carlos Ferrero erstmals ausführlich zu dem Thema geäußert. In einem Interview mit der Zeitung Marca legte der 45-Jährige, der in seiner Karriere ein Grand-Slam-Turnier gewinnen konnte, seine Sicht der Dinge dar.
Ferrero (links) mit Carlos Alcaraz. © AFP / THIBAUD MORITZ
„Alles schien gut zu laufen. Es stimmt, dass am Ende eines Jahres bestimmte Dinge im Zusammenhang mit Verträgen überprüft werden müssen, so wie wir es immer getan haben. Carlos’ Team denkt daran, was das Beste für ihn ist, und mein Team denkt daran, was das Beste für mich ist“, sagte Ferrero.
„Vielleicht hätten wir es lösen können, wenn wir uns zusammengesetzt und gesprochen hätten, aber das haben wir nicht getan.“ Juan Carlos Ferrero
„Es gab einige Punkte, bei denen beide Seiten unterschiedlicher Meinung waren. Vielleicht hätte man sie lösen können, wenn wir uns zusammengesetzt und gesprochen hätten, aber letztlich haben wir das nicht getan und uns entschieden, nicht weiterzumachen.“
Kann er sich vorstellen, Sinner zu trainieren?
Diese Aussage legt nahe, dass es zu einem Bruch gekommen ist, ohne dass eine der beiden Seiten den Willen zeigte, diesen zu überwinden. Im Interview wurde Ferrero auch gefragt, ob er sich vorstellen könne, irgendwann als Trainer von Alcaraz' größtem Konkurrenten – Jannik Sinner – zu arbeiten.Die Antwort: „Darüber müsste ich nachdenken. Es sind außergewöhnliche Spieler, aber wie ich zuvor gesagt habe, ist jetzt nicht der Moment, über so etwas nachzudenken oder Ja oder Nein zu sagen. Jetzt ist die Zeit, diese schwierige Phase zu überwinden, denn ich denke immer noch jeden Tag an Carlos.“
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