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Serena Williams verlängerte ihre Abschiedstournee bei den US Open. © ANSA / JASON SZENES

Trotz Auftaktsieg bei US Open: Abschieds-Show für Williams

Serena Williams erkämpft sich ein weiteres Match auf der großen Tennis-Bühne, für ihre Karriere wird sie trotzdem schon geehrt. In der zweiten Runde der US Open droht aber der endgültige Abschied der Sportikone.

Serena Williams war selbst ein wenig überrascht von der Abschieds-Zeremonie zu ihren Ehren – denn sie hatte ja gar nicht verloren. „Danke, das habe ich nicht erwartet“, sagte der Tennisstar. Die Veranstalter der US Open hatten eine große Show im Anschluss an das vermeintlich letzte Einzelspiel in der ruhmreichen Karriere der 23-maligen Grand-Slam-Siegerin geplant – und zogen diese trotz des Sieges der Protagonistin durch.


Es gab Danksagungen zum Beispiel von Tennis-Ikone Billie Jean King, auf der Videoleinwand liefen Bilder früherer Erfolgstage. Die Zuschauer im Arthur Ashe Stadium legten eine Choreo („Wir lieben Dich, Serena“) hin, und am Ende durfte auch ihre Familie auf den Platz. Den großen Abschiedsschmerz konnte die 40 Jahre alte Williams durch das 6:3, 6:3 zum Auftakt gegen Danka Kovinic (Montenegro) noch ein wenig nach hinten verschieben. Am Mittwoch trifft die US-Amerikanerin auf die an Nummer zwei gesetzte Anett Kontaveit aus Estland – eine ganz schwere Aufgabe.

Tennis-Ikone Billie Jean King gratulierte Williams nach dem Sieg. © ANSA / CJ GUNTHER


Auch dieses Spiel dürfte wieder zelebriert werden. Gegen Kovinic war Williams in einem schwarzen Glitzer-Outfit aufgelaufen. Auf der Gästeliste für das Highlight-Spiel stand reichlich Prominenz: Hugh Jackman, Mike Tyson, Lindsey Vonn, Spike Lee, Queen Latifah, Bill Clinton und viele mehr.

Bei den Herren verabschiedete sich in der Night Session derweil der erste Titelmitfavorit. Der an Nummer vier gesetzte Stefanos Tsitsipas (Griechenland) verlor überraschend gegen den Kolumbianer Daniel Elahi Galan 0:6, 1:6, 6:3, 5:7. Keine Blöße gab sich dagegen Wimbledon-Finalist Nick Kyrgios, der sich gegen seinen australischen Landsmann Thanasi Kokkinakis 6:3, 6:4, 7:6 (7:4) durchsetzte.

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