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Jannik Sinner bereitet sich auf die US Open vor. © AFP / KENA BETANCUR

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Jannik Sinner bereitet sich auf die US Open vor. © AFP / KENA BETANCUR

Trotz Verletzung: Sinner bleibt die klare Nummer 1

Jannik Sinner sagte am Sonntagabend für das Masters in Cincinnati ab und wird damit ohne Vorbereitungsturnier auf Hartplatz die US Open bestreiten. Trotz seiner langen Pause seit Wimbledon wird der Südtiroler noch eine ganze Weile die Nummer 1 bleiben.

Dass Sinner Cincinnati auslässt, gefährdet seine Spitzenposition in der Weltrangliste zunächst nicht. Er wird mindestens bis zum Ende des ATP-500-Turniers in Peking am 4. Oktober die Nummer eins der Welt bleiben – unabhängig von seinen eigenen Ergebnissen.


Dazu beigetragen hat auch die überraschende Auftaktniederlage von Alexander Zverev in Montreal, durch die der Deutsche eine wichtige Chance verpasste, den Rückstand auf Sinner zu verkürzen. Neben Sinner wird auch Carlos Alcaraz nicht in Cincinnati antreten. Der Spanier, der im vergangenen Jahr das Turnier gewonnen hatte, verliert dadurch 1.000 Weltranglistenpunkte. Vorjahresfinalist Sinner büßt hingegen 650 Zähler ein.

Sinner wohl auch zum Jahresende an der Spitze

Damit fällt Alcaraz auf 7.160 Punkte und Platz drei zurück. Sinner kommt auf 12.800 Zähler. Zverev könnte in Cincinnati zwar noch wichtige Punkte sammeln, selbst im besten Fall würde sein Rückstand auf Sinner jedoch mehr als 4.000 Punkte betragen.

Alexander Zverev und Carlos Alcaraz sind aktuell fast gleichauf und über 5.000 Punkte hinter Sinner. © APA/afp / IZHAR KHAN

Alexander Zverev und Carlos Alcaraz sind aktuell fast gleichauf und über 5.000 Punkte hinter Sinner. © APA/afp / IZHAR KHAN


Auch für das Jahresende stehen die Chancen für Sinner sehr gut. Von Cincinnati bis zu den ATP Finals werden noch insgesamt 7.500 Weltranglistenpunkte vergeben. Dazu zählen die US Open, drei weitere Masters-1000-Turniere, zwei ATP-500-Turniere und die ATP Finals.

Aufgrund seines derzeit großen Vorsprungs dürfte Sinner etwa 3.000 bis 3.500 zusätzliche Punkte benötigen, um sich die Nummer eins der Welt auch für das Jahresende 2026 weitgehend zu sichern – unabhängig davon, wie Alcaraz und Zverev abschneiden.

Fokus auf US Open

Sinner kann sich nach dem Verzicht auf Cincinnati nun auf seine Genesung und die Vorbereitung auf den letzten Grand Slam des Jahres konzentrieren. Dass eine längere Pause vor einem großen Turnier kein schlechtes Zeichen sein muss, zeigte sich bereits vor Wimbledon: Auch damals hatte Sinner vor dem Grand Slam kein Rasenturnier bestritten und konnte anschließend trotzdem triumphieren.

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