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Viktoria Azarenka nimmt nicht an einer Benefizveranstaltung teil. © APA/getty / MATTHEW STOCKMAN

Ukraine-Krieg: Azarenka verzichtet auf Veranstaltung

Die zweimalige Grand-Slam-Siegerin und ehemalige Weltranglistenerste Viktoria Azarenka verzichtet auf eine Teilnahme an einer Benefizveranstaltung der US Open für die Ukraine.

Weil ukrainische Spielerinnen wie Marta Kostyuk wegen der Anwesenheit der Belarussin Bedenken äußerten, fehlt Azarenka bei der „Tennis Plays for Peace Exhibition“ des US-Tennisverbandes USTA im Louis-Armstrong-Stadion in Flushing Meadows am Mittwochabend. Diese findet auch ausgerechnet am Unabhängigkeitstag der Ukraine statt.


Belarus gilt als Unterstützer Russlands bei der Invasion in die Ukraine. „Viktoria Azarenka wird nach sorgfältiger Überlegung und einem Dialog mit allen Beteiligten in den letzten 24 Stunden nicht an unserer Veranstaltung teilnehmen“, teilte die USTA mit. „Viktoria ist eine starke Persönlichkeit und wir schätzen ihre Bereitschaft zur Teilnahme. Angesichts der Empfindlichkeiten gegenüber ukrainischen Spielern und des anhaltenden Konflikts glauben wir, dass dies die richtige Vorgehensweise für uns ist.“

Viele Stars dabei
Azarenka war wie alle Russen und Belarussen wegen des russischen Angriffskrieges von Wimbledon ausgeschlossen worden. Die USTA ließ sie für die US Open aber zu. Azarenka gewann 2012 und 2013 die Australian Open und verlor 2012, 2013 und 2020 das Finale bei den US Open. Auch Rafael Nadal, die Nummer eins Iga Swiatek sowie Jon McEnroe sollten an der Benefizveranstaltung teilnehmen. Der US-Tennisverband will bis zum Ende der US Open mindestens zwei Millionen Dollar zugunsten der Ukraine sammeln.

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