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Novak Djokovic will Australien nicht verlassen. Der Serbe hat gegen den Entzug des Visums eine Beschwerde eingelegt. © AFP / CHRISTOPHE ARCHAMBAULT

Urteil angefochten: Djokovic will nicht aus Australien ausreisen

Der wahrscheinlich ungeimpfte Tennisstar Novak Djokovic wird nach seinem Visumsentzug bei der Einreise nach Australien mindestens bis Montag in Melbourne bleiben. Sein Konkurrent Rafael Nadal zeigt kein Mitleid für den Serben.

Das Gericht vertagte die Anhörung seiner Anwälte auf Montag 10 Uhr (Ortszeit in Melbourne), wie die Zeitung The Age am Donnerstag berichtete. Der Weltranglisten-Erste will die Stornierung des Visums anfechten, um bei den am 17. Januar beginnenden Australian Open spielen zu können. Ursprünglich sollte der 34-Jährige noch am Donnerstag die Heimreise antreten.


Djokovic hat die Australian Open bereits neunmal gewonnen und wollte als Titelverteidiger auch diesmal unbedingt antreten. Bei einem Sieg hätte er seine Konkurrenten Roger Federer und Rafael Nadal mit Grand-Slam-Triumph Nummer 21 hinter sich gelassen.

Kein Mitleid von Nadal
Nadal hat derweil wenig Mitleid mit Djokovic. „Ich hatte Covid, ich bin zwei Mal geimpft. Wenn du das machst, hast du kein Problem, hier und überall auf der Welt zu spielen. Das ist das Einzige, was klar ist“, sagte der Spanier.

Rafael Nadal ist zurzeit bei einem ATP-Turnier in Melbourne im Einsatz und hat kein Mitleid mit Djokovic. © APA/afp / MIKE FREY

Nadal wollte den brisanten Fall ansonsten nicht weiter kommentieren. Die Menschen in Australien seien aber wegen der Pandemie durch schwere Zeiten gegangen. Von daher könne er ihren Unmut über die Ausnahmegenehmigung für Djokovic verstehen. Melbourne, wo das erste Grand-Slam-Turnier der Tennis-Saison am 17. Januar beginnt, hatte mit 262 Tagen einen der längsten Lockdowns der Welt.

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